27.September 2005
Gestern abend war die neue Thp (R.S.) bei Lianna: ich versuche die vielen Informationen - Fragen - Antworten zu sortieren und auch zu Papier zu bringen ... das konnte ich mir beim besten Willen nicht alles merken.

Fakt ist, daß die THP ganz sicher der Ansicht ist, daß Lianna Borreliose hat.

Mein nächster Schritt ist nun die Durchführung des sog. "recom-blot" test mit IgM-AK, IgG-AK & IgG-recom blot über das zeck-lab.

Lianna wird zunächst homöopathisch "entgiftet".

04. Oktober 2005
Lianna gehts soweit gut, sie war einige Tage ein bisschen müde und hat keinen Trab angeboten. Jeden zweiten Tag Spaziergänge im Gelände auf Wiesenwegen (ca. 30 - 40 min), da ist sie richtig "wach & aufmerksam" , ich muß ganz stramm marschieren, so einen Schritt schlägt sie an ...

Gestern hat sie erstmals wieder so richtig "leben" gezeigt, sie ist wie ein weißer Gummiball im Round-Pen rumgehüpft, getrabt und galoppiert ... nicht zu fassen ... richtig schön 

Seit 27.09.
wird sie mit Sulfur,"entgiftet”. Sie bekommt Rhus Tox und hat zweimal eine Duvaxyn-nosode + Arnica bekommen. Die Entgiftung wird solange weitergeführt, bis die Laborwerte eintreffen, dann wird der weitere Behandlungsplan festgelegt.

Sulfur kann den Effekt zeigen, daß das Pferd deutlich aufmerksamer und wacher wird, also aus dieser latenten Apathie rauskommt ... das bedeutet aber auch evtl wieder die natürliche Schreckhaftigkeit (die bei Lianna quasi völlig ausgeschaltet war) kehrt zurück und auch ihr Temperament ... ich dachte immer - naja, sie ist halt auch älter geworden ... 

Pustekuchen - gestern war sie wie eine 3-jährige

Nach sorgfältigem Angrasen sind wir wieder bei 50 min.

Das Round-Pen ist wohl ein wenig öde und fad für sie, nach 20 min Schritt-Aufwärmen lasse ich sie jetzt traben - zwischendrin schleudert sie dann mit dem Kopf rum (das ist bei Lianna von klein an schon so- ich sag immer "Genick-Gymnastik", es ist bei ihr wirklich ein deutlicher Ausdruck von Wohlfühlen und Übermut) und galoppiert zwischendrin auch mal ... alles nahezu lahmfrei - nur wenn sie sich extrem nach außen abstellt, dann sieht man wieder ein leichtes "ticken" im Trab - die Thp meinte das wären noch Muskel-/Gelenkbeschwerden aufgrund der stark vermuteten Diagnose Borreliose (evtl. zusätzlich auch Borna) ... das sollte aber im Laufe der Behandlung verschwinden 

Ergebnisse des Borreliose - Test:

Borreliose - AK

EIA (IgG) 71,4 (Ref-Ber. 18 - 24) - der Titer ist positiv

EIA (IgM) 7,9 (Ref-Ber. 18 - 24) - der Titer ist negativ

Borreliose-recomBlot IgG: Positiv
 

Ergebnisse des Borna-Tests vom Robert-Koch-Institut, Berlin:

Anti (körper - oder -gen) 2 x positiv

Zusatz-Anti ................... 3 x positiv

Plasma .......................... 1 x positiv

 also Borna insgesamt positiv

November 2005
Positive Nachrichten nach nunmehr 4 1/2 Wochen homöopathischer Behandlung:

Es geht weiterhin stetig bergauf - wenn man bedenkt, daß Lianna's Organismus sehr wahrscheinlich schon seit vielen vielen Jahren gegen den Borna-virus und die Borreliose kämpft (und ich dies schön brav mit den Influenza & Equinen-Herpes-Virus Impfungen immer wieder "angeschoben" habe), dann ist ja auch klar, daß nicht von jetzt auf gleich alles gut sein kann ...

Sie hat wieder etwas von ihrer früheren Ausstrahlung zurück gewonnen, ist deutlich interessierter an ihrer Umwelt, auch mal wieder ein bisschen frech, zeigt Temperament in der Bewegung und zuletzt ist mir aufgefallen, daß sie wieder schwupp-di-wupp aus dem Liegen aufsteht, ohne danach "steif und aua-mäßig" herumzustehen ... 

Zur homöopathischen Behandlung: durch die persönliche Begleitung und den wöchentlichen telefonischen Austausch von/mit der THP ist bei mir kein weiterer Wissendurst entstanden. Während der Gespräche und Diskussionen mit der Thp aufkommende Fragen wurden immer direkt auf das entsprechende Pferd spezifisch erklärt.

Ich habe das so verstanden, daß bei der Behandlung von Lianna (und Jamal mit Borreliose) nicht die Borna-Therapie im Vordergrund steht, sondern die jeweils aktuelle Symptomatik des Pferdes unterstützt wird – wie z.B. lahmen, schläfrig sein – unerklärliche „Faulheit“, Klemmen, Muskelverspannungen, Gelenkbeschwerden, Kolik, Kreuzverschlag, Leerkauen, Headshaking uvm.

Also nochmal im Klartext: Borna scheint nicht als eigenständige Krankheit zu therapieren ( und auch nicht heilbar ), sondern die jeweils aktuelle Symptomatik der Pferde wird unterstützt.

Bei der Borreliose gilt es die körpereigene Abwehr insoweit zu stärken, dass ein Schub nicht zum Tragen kommt.

9. Nov. 2005
Nach gut 7 Wochen homöopathischer Behandlung beobachte ich folgende Veränderungen:
Lianna geht seit 2 Wochen jeweils 1 ½ Stunden auf die Weide, die jedoch leider sehr abgegrast ist – sicherlich hohe Fructan-Gehalte – dennoch scheint es ihr gut zu tun, sie ist nicht immer nur am mümmeln, sondern beobachtet interessiert die anderen Pferde und sucht die normalen Sozialkontakte – die sie als hübsches Mädel dann auch bekommt.

Tägliche Bewegung im Round-Pen zwischen 45 und 60 min im Schritt und etwas Trab, seitdem die normalen Herbsttemperaturen herrschen (etwa 4 – 5 Tage) auch mehr Trab und seit Gestern fordere ich auch Galopp, was sie offensichtlich gerne befolgt.

Das „Ticken“ ist zwischenzeitlich fast vollständig verschwunden, ab und an kann man noch etwas erkennen. Ich wurde aber von der THP gebeten, an deutlich „guten Tagen“ immer wieder ein fleißiges Traben zu üben, nur so können mit der Zeit auch die über Jahre eingeschliffenen Bewegungsabläufe aktiv mobilisiert werden. Borreliose / Borna haben ganz offensichtlich den „Block“ in die Region der Iliosakralgelenke gesetzt, daher das Ticken hinten.

Gefreut hat mich auch, daß sie nicht aus der Puste kommt, nach dem Traben und Galoppieren keine übermäßige Atemfrequenz, sondern der Beanspruchung entsprechend normal. 

Normalerweise hatte ich seit 2 Jahren um diese Zeit die Hinterbeinchen schön warm einbandagiert, damit ihr die „Arthrose“ nicht so arg zu schaffen macht. Darauf konnte ich jetzt komplett verzichten, da die Arthrose wohl keine ist, sondern vielmehr durch die Borreliose verursachte Gelenkschmerzen.

Schön ist, daß seit Wochen die Sehnen und Gelenke ganz klar sind, also die früher beobachteten wechselnd angelaufenen Beine nun schön schlank sind.

So ganz am Rande erwähnt: bis vor 2 oder 3 Wochen konnte ich ihr Stallhalfter und die Plastik-Abäppelgabel in einer Ecke ihrer Box deponieren – das ist nun vorbei – die Gnädigste „spielt“ nämlich in der Nacht lautstark „Halfter in den Metall-Futtertrog fallen lassen“, dabei kann unser lieber Stallmann, der sein Fenster genau über ihrer Box hat, leider nicht schlafen ...

Anschließend wurde die nie beachtete Plastikgabel als Spielzeug verwendet – bevor diese kaputt geht, hab’ ich sie ihr jetzt weggenommen.

Diese Kleinigkeiten zeigen mir ganz deutlich, daß es Lianna immer besser geht. Seit Juni hat es sie gar nicht interessiert, was da so in der einen Ecke ihrer Riesenbox abgestellt war – und nun wird das alles wieder wahrgenommen und durch die Gegend getragen (sie läßt sich ja dabei nicht zuschauen, ich denke eher durch die Gegend geschleudert).

Die Hufe wachsen gut nach, keine Abszesse oder sonstige böse Überraschungen, Hufbearbeitung durch HO im wöchentlichem Rhythmus, sie ist sehr zufrieden.

Insgesamt nach wie vor ein stetiges Bergauf, ich hoffe, daß dies so weitergeht – aber ich bleib trotzdem „auf dem Boden“ und schön geduldig. Da sich die Borna- und Borreliose-Erkrankungen mit den diversen Symptomen sicherlich schon seit vielen Jahren manifestiert haben, wird auch die gewünschte Symptomfreiheit etliche Zeit in Anspruch nehmen. Anscheinend wurden die Homöopathika so gezielt und dosiert eingesetzt, daß bei Lianna die möglichen Erstverschlimmerungen glücklicher Weise bisher ausgeblieben sind.
Ich bin zuversichtlich, in der nächsten Woche wieder mit vorsichtigem Reiten anfangen zu können.

14. Dezember 2005
Wie schnell die Zeit vergeht - seit gut 5 Wochen wird Lianna jetzt ganz sachte auch unter dem Reiter wieder antrainiert 

Anfangs 2 x wöchentlich 30 min Schritt, dann jeweils 5 Runden Trab auf jeder Hand zusätzlich, seit etwa 3 Wochen wird jeden zweiten Tag geritten und seit etwa 2 Wochen zweimal die Woche zusätzlich zum Programm auf jeder Hand ein wenig galoppiert ... zwischendurch an den "nicht-reit-tagen" wird sie im Round-Pen (mit oder ohne Pferde-Gesellschaft) bewegt.
Manchmal ist zu Anfang der Trabphase noch ein leichtes Ticken zu bemerken, das aber innerhalb von 1 - 2 Runden durch fleißiges Vorwärtstraben "weggeritten" ist - aber siehe oben, das sollte sich noch verbessern.

Ansonsten nichts Neues.
Lianna wird weiterhin homöopatisch behandelt, in wöchentlichen Telefonaten mit der THP wird der Status besprochen und dementsprechend die Homöopatika angepaßt. 

Die Hufe sehen sehr gut aus, keine Probleme.

Sobald sich der Status noch weiter stabilisiert hat, werde ich Lianna einer Chiropraktikerin vorstellen - auch in diesem Bereich kann noch hilfreich unterstützt werden, da Borreliose & Borna ja leider auch zu Muskelverspannungen und Gelenkproblemen führen, bei deren Lösung ein guter CP weiterhelfen kann.

16. Dezember 2005
Man soll sich ja nicht zu früh freuen: ich stelle meine Pferde einmal im Jahr dem Zahnarzt vor - am Dienstag (13.12.) war der Pferdezahnarzt zur Kontrolle da - er musste ein wenig raspeln und das wars dann auch schon. Dieser ZA ist richtig gut, er behandelt die Pferde ohne Maulsperre oder Ähnliches, wirklich in aller Ruhe und die Pferdchens, die ich in den letzten 3 Jahren während der Behandlung beobachtet habe, haben ihm alle den Kopf hingestreckt nach dem Motto "mach mal" ...

Am Dienstag abend ging Lianna im Trab etwas lahm - ich dachte naja - vielleicht beim Aufstehen weggerutscht, am Mittwoch lief sie hinten wie auf Stelzen, an Trab gar nicht mehr zu denken. Da ging bei mir ein Lichtlein auf ... die Geräte zur Zahnbehandlung werden in einem Eimer mit ? Wasser ? oder vielleicht ? Desinfektions-Mittel ? abgelegt. Könnte da was gewesen sein …

Abends habe ich den ZA dann angerufen, es wird eine Desinfektionslösung (Hibicet) verwendet. Ich habe natürlich sofort gegoogelt und festgestellt, daß diese Lösung nicht auf Schleimhäute aufgebracht werden darf ... das wußte der ZA sicherlich nicht !!! Auf was man nicht alles aufpassen muss ... so im nachhinein betrachtet glaube ich, daß in den letzten 4 Jahren immer nach der zahnärztlichen Kontrolle die Bewegungssituation bei Lianna schlechter war - wen wunderts, wenn sie so auf das Desinfektionsmittel reagiert ...

Die homöopathische Behandlung wurde nun auf die veränderte Situation eingestellt - bis Anfang / Mitte nächster Woche hoffe ich auf eine deutliche Besserung.

29. Dezember 2005
Nachdem ich Lianna nun über 1 Woche nicht gesehen hatte (auch Pferdebesitzer brauchen mal Urlaub ;o), war ich sehr gespannt, wie sich ihr Zustand entwickelt hat.

Meine Reitbeteiligung und liebe Pferdesitterin hatte mir ja fleißig berichtet, daß es eigentlich täglich besser gehe und nachdem ich es Gestern dann selbst gesehen habe, freue ich mich sehr. 

Sie ist wieder bewegungsfreudig - hat doch tatsächlich im Round-Pen "losgebuckelt" und ist wieder mal quietschfidel auf beiden Seiten getrabt und galoppiert.

Auf eine Wurmkur wird unter Zustimmung meines SB verzichtet, da diese (wie auch Impfungen) nur an gesunde Tiere verabreicht werden soll - und ich meinen beiden Borreliose-Patienten kein "Nervengift" zumuten möchte ... das Resultat eines Desinfektionsmittels reicht mir schon aus, ich muß nicht noch den Versuch mit einer Wurm-"kur" starten ... das Geld für diese stecke ich jetzt erstmal in eine Untersuchung der Pferdeäppelchen, die ich ans staatliche Veterinär-Untersuchungsamt schicke ...

26.01.2006
Lianna geht weiterhin gut, allerdings blieben wir bei einem ganz leicht "tickenden" Gangbild im Trab (Status wie im Dezember vor dem Zahnarztbesuch), seit Ende der ersten Januarwoche reite ich Lianna 2 - 3 mal wöchentlich etwa 40 min Schritt und einige runden Trab, ansonsten geht sie 1 stunde in den Round-Pen (zusammen mit Jamal, damit's nicht langweilig wird) und bei entsprechenden Bodenverhältnissen etwa 2 Stunden auf die Weide ...

Seit dem Zahnarztbesuch erhält sie 4 mal täglich ihre Homöopatika, das ist ein ganz kleines bisschen aufwändig, aber trotzdem gut zu schaffen. Bis auf einmal konnte ich immer das Heu baden, ich lasse es allerdings nur mehr 15 min im Wasser liegen, damit nicht alle Vitamine + Mineralien (soweit überhaupt noch vorhanden) ausgeschwemmt werden (tja, die kohlehydrate bleiben zwar drin, aber Lianna hat nun eine sehr schöne Figur und muß seit etwa Oktober nicht mehr abspecken).

Die Hufe werden nach wie vor im 4 Wochen Rhytmus bearbeitet, keine Geschwüre oder sonstigen Probleme. 

Nach Rücksprache bzw Freigabe durch die Thp habe ich für den 19.1. die Chiropraktikerin bestellt.
Seit mehreren Jahren hatte ich ja bereits immer wieder blockierte Iliosakralgelenke und Wirbel behandeln lassen, dies brachte auch immer eine leider nur kurz- bis mittelfristige Besserung. Heute weiß ich jedoch, daß bei untherapierter Borreliose vom Organismus immer wieder "Blocks in die Gelenke" gesetzt werden ...

Die Chiropraktikerin hat nach eingehender Untersuchung und Begutachtung diverse Blockaden gelöst - hier nur einige: Brustbein, HWS, BWS, Kreuz-Darmbein, Augenschiefstand und Atlas. Zudem waren Schweifmuskel und einige andere Muskeln (speziell auch in der Gurtlage - Gurtenzwang) extrem stark angespannt, hier konnte sie durch ? Massage ? sichtbare Erleichterung schaffen. Diese Massage und Dehnungsübungen führe ich seitdem täglich durch - 5 min reichen - und ich konnte zwei Tage nach der Behandlung bereits eine deutliche Verbesserung des Trabes erkennen.

Die THP kam zur Kontrolle - ich wollte ihr Lianna einmal unter dem Sattel vorstellen. Das Gangbild ist schon sehr gut in Anbetracht der wohl schon so lange bestehenden Erkrankungen, der optische Eindruck ist taktreiner Trab beidseits. Gefühlt denke ich, daß die rechte Hand minimal schlechter als die linke wäre - Lianna ist sehr fleißig in Schritt und Trab, dehnt sich an die Hand und läßt sich sehr schön vorwärts-abwärts einstellen, was für die Muskeln und den Rücken ganz toll ist.

Nächste Woche wird die Chiropraktikerin noch einmal zur Behandlung / Kontrolle kommen, bis dahin darf ich Lianna jeden zweiten Tag reiten und ab Anfang nächster Woche auch wieder den Galopp mit einbauen. 

27.01.2006
Gestern abend ist mir nochmal bewußter aufgefallen, daß Lianna für meine Begriffe extrem wenig trinkt ... von Donnerstag früh bis Freitag früh etwa 15 Liter ... bei uns hats natürlich auch Dauerfrost und ich tränke Lianna seit einigen Tagen mit dem Eimer. 

Sie bekommt nach wie vor gebadetes Heu und ihre Speedi's warm (sehr großzügig eingeweicht) mit Mineralfutter, Alfalfa und ein wenig Müsli gemischt, also insgesamt "feuchtes" Futter ... aber trotzdem ... 15 Liter am Tag scheinen mir sehr wenig.

03. Feb.
... hatte ich bisher richtiges Glück und keine Folgeprobleme mit den Rehe-hufen, so hats jetzt doch "zugeschlagen" 
Ganz normal 50 min geritten - viel Schritt, Trab langsam steigernd, ist völlig klar im Schritt und wie vorher beschrieben noch dieses gefühlte, aber nicht sichtbare Hicksen im Trab, das sich aber nach jeweils einer Runde einläuft . Lianna war außerdem 2,5 Std. mit Jamal auf der Weide - das genießt sie ganz besonders ...

04. Feb. 
Um 10 Uhr mit Jamal auf die Weide gestellt, um 12:30 reingeholt - nix auffälliges, beim Hufe auskratzen möchte sie mir den rechts hinten nicht so gerne geben ...
Um 16 uhr möchte ich reiten, Lianna steht auf 3 Beinchen !!! links hinten wird gar nicht, bzw. nur die Hufspitze belastet, beim rausführen stöhnt sie bei Belastung des Hufes deutlich - ich hab sie dann in der Box stehen lassen.

Der Verdacht Hufgeschwür war für mich schon klar. Habe meine HO tel informiert, sie kam ( trotz Samstag Nachmittag! ) dann auch zum Abdrücken und Geschwür suchen. Unsere Bemühungen waren nicht wirklich von Erfolg gekrönt , nur annähernd lokalisieren konnten wir: ziemlich Richtung Trachten und ziemlich weit oben - wenn überhaupt ...

Wir haben zusammen einen "Zugverband" mit Sauerkraut (statt mit Kartoffeln) angelegt, meine HO kannte das nicht und war sehr interessiert ... 

außerdem habe ich Hepar Sulfuris Globuli gegeben ...
- sie frißt normal ihr Heu und die Speedy's
- sie hat kein Fieber

05. Feb. 
Um 09:30 Uhr gebe ich noch einmal Hepar Sulfuris Globuli, Lianna steht schon etwas auf dem immer noch eingepackten linken Hinterhuf. Um 12:30 Uhr steht sie noch ein bisschen mehr auf dem "aua"-Huf und kommt tatsächlich ans Paddocktor, um ihren Globuli-gespickten-mittags-apfel abzuholen ...

17 Uhr: HO und ich sind furchtbar neugierig und wollen doch mal unter den Zugverband gucken, der eigentlich, da noch keine völlige Beschwerdefreiheit eingetreten ist, ruhig bis zu 48 Stunden verbleiben könnte. 

Lianna steht fast normal auf dem Huf, beim rausführen zu Putzplatz ist sie schon ordentlich am Hinken, aber kein Vergleich zum Vortag ... bei Abnahme des Verbandes fällt lediglich am Kronsaum innen, wo wir auch den Abszeß vermuten, verstärkte "Schmiere" auf, die mir von der HO aber so erklärt wird, daß bei Lianna ohnehin an der Hufinnenseite vermehrt Saumhorn gebildet wird, da hier vermehrte Last war und auch noch ist (daran arbeitet sie - dies wird sich auch noch langsam weiter verbessern). Dieses saumhorn ist in der obersten Schicht bröselig und jetzt, nachdem es feucht ist, wird es schmierig - also noch nicht der erwartete Abszeß ... auch beim Abdrücken keine neuen Erkenntnisse, wir packen den Huf wieder in einen neuen Sauerkraut-Zugverband ein und warten ab, wie's Heute abend aussieht.

07. Febr. 2006
juchuuuu *ein schnelles Hufgeschwür* - in 48 Stunden mit Zugverband und Globuli verschwunden. 

Gestern spätnachmittags am Stall:
Habe zufällig meine HO am Hoftor getroffen, sie meinte heute Mittag hätte sie bei Lianna vorbeigeguckt und es wär alles in Ordnung gewesen - sie hatte ein paar minuten Zeit und war fast genauso neugierig wie ich, also sind wir zusammen zum Pferdchen gegangen ...

Lianna hatte ihren "Sauerkraut-Zugverband" wohl irgendwann nachmittags verknüllt, verrutscht und zu einem Drittel ausgezogen, ich wollte sie aus dem Paddock zum Putzplatz führen und staunte nicht schlecht: sie geht wieder völlig normal !!! ohne humpeln und jammern !!!

Wir haben den Zugverband dann komplett entfernt und kontrolliert, konnten aber keine "Austrittsstelle des Hufgeschwürs" finden - das heißt, entweder ist der Kanal ganz klein und somit zu übersehen, oder der Abszeß hat resorbiert ... egal, wie auch immer, Lianna ist dann 15 min als Handpferd neben Jjamal in der Halle Schritt marschiert, als wenn nie was gewesen wäre.

Meine HO hat sich sehr mit mir gefreut, wenn sie den Verlauf von Samstag nachmittag (sehr schmerzhaft nur auf Hufspitze) bis Montag nachmittag (alles bestens, nichts mehr zu sehen) nicht mit eigenen Augen beobachtet hätte, dann würde sie an eine Fehldiagnose glauben ...
Vielen Dank auch noch an Claudia, für den megatip des korrekten homöopathischen Mittels ...

23.05.2006
Nach ziemlich langer Zeit mal wieder ein kurzer Bericht meines Borreliose-Borna-Hufrehe Pferdes Lianna:

Seit Ende Januar / Anfang Februar d.J. wird Lianna systematisch wieder antrainiert. Einige Tage mäßige Lahmheit links hinten (ihr Problembeinchen) nach chiropraktischer/osteopathischer Behandlung, seither kontinuierlich besser. Sie wird täglich ca. 45 - 60 min in allen Gangarten bewegt -> zunehmend mehr Trab und auch Galopp; ein bis zweimal wöchentlich Longieren und Trabstangen.

Anfang April habe ich begonnen, beide Pferde an der Hand anzugrasen - natürlich ganz vorsichtig - bei Lianna wegen der Hufrehe im Juni 2005, bei Jamal wegen der Kolik-OP im Mai 2003. Mittlerweile sind wir bei 5 Stunden Weidegang täglich auf einer ganz normalen Wiese (also nicht kurz gehalten, gemäht oder abgegrast). Nachdem wir in 2 - 3 tägigen Wechsel immer 10 min gesteigert hatten bis 2 Stunden erreicht waren, wird nun nach jeweils 3 Tagen gleicher Weidezeit immer eine halbe Stunde zugegeben. Nach wie vor füttere ich allerdings beiden Pferden um 6 Uhr morgens eine mittlere Portion Heu - das hatte ich allerdings seit letztem Jahr schon so gehalten, da vor der ersten Kraftfutter-Gabe das Rauhfutter gegeben sein sollte. Zu dieser Zeit bekommen beide dann auch ihre ersten Globuli's.

Die homöopathische Behandlung wird weiterhin erfolgreich in engem Kontakt mit meiner THP fortgeführt.

Lianna hat den Fellwechsel fast abgeschlossen, in den Vorjahren "haarte" sie bis deutlich in den Juli hinein.
Seit Ende Januar habe ich begonnen, das nasse Heu nach und nach gegen trockenes Heu auszutauschen. Mittlerweile bekommt sie nur noch trockenes Heu und das funktioniert ohne ein Hüsterchen.

Ihre Hufe sind nun fast komplett durchgewachsen, sie läuft nach wie vor "barfuß" ohne irgendwelche Probleme. Ich hätte mir nie vorstellen können, daß ein seit 15 Jahren ständig beschlagenes Pferd so wunderbar und unkompliziert ohne Eisen laufen könnte. Lilli wird seit Januar praktisch täglich erst im Gelände und anschließend auf weichem Boden trainiert. Die Hufe sind so gut, daß nach 4 Wochen sogar noch der Tragrand ganz deutlich vorhanden ist, nur an der Hufspitze nicht mehr - sie schlampert ein kleines bisschen - naja, aber sie ist ja auch nicht mehr ganz neu :-)))

Ich bin sehr glücklich, daß die Borreliose und der Borna-Virus so schön zu "managen" ist, trotzdem ist mir durchaus bewußt, daß es immer wieder mal kleine Attacken geben kann -> denn beide Erkrankungen werden uns den Rest des Pferdelebens begleiten.

Meine Pferde sind seit Juni letzten Jahres nicht mehr geimpft worden und haben auch keine Wurmpasten mehr bekommen. Die bereits zum zweiten Mal durchgeführte Kotuntersuchung war wieder unauffällig (nur zur Sicherheit für Weidegenossen und Stallkameraden durchgeführt worden, da ansonsten der Allgemeinzustand, Fell und Futterverwertung keinen Anhalt für übermäßige Parasitenbelastung ergeben hätten). Beide sind ohne Infektionen *schnell-holz-klopf* durch den Herbst / Winter und das Frühjahr gekommen - darüber freue ich mich sehr.

An dieser Stelle möchte ich gerne erwähnen, daß sowohl der persönliche - als auch der telefonische bzw elektronische Kontakt mit anderen Betroffenen zum Erfahrungsaustausch mich immer wieder in der Behandlung meiner Pferde bestätigt! Insbesondere die Gespräche mit Claudia bringen immer wieder interessante Ideen und Anregungen an die Oberfläche, über die wir angeregt diskutieren und ggf auch recherchieren ...

Traurig stimmt mich immer wieder, daß nach wie vor viele Pferde einen langen Leidensweg gehen müssen, bis überhaupt (trotz mehrfacher Hinweise) an die Grunderkrankung Borreliose gedacht wird. Nach wie vor werden gerade an der Grenze liegende Borreliose-Test als unerheblich gedeutet und es wird nicht behandelt. So erging es meinem Pferdchen doch auch und es mußten noch Jahre mit kleineren Vorfällen (Erkrankungen) vergehen, bis dann letztendlich die massive Hufrehe mich zum energischen Rundumschlag ausholen ließ ...

03.08.2006
... und sie laufen immer noch ...

In aller Kürze:
Sowohl Lianna als auch Jamal sind unter fortlaufender homöopathischer Behandlung topfit - seit Mai letzten Jahres ohne Impfungen und Wurmkuren (2 malige Kotuntersuchung ohne Befund).

Alle gehabten Symptome sind teils komplett verschwunden, Lianna mit diagnostizierter COB und chron. Arthrose hat nicht mehr gehustet und schwebt wie ein Sahneflöckchen durch Halle und Gelände.

Eine Lahmheit vor 6 Wochen wurde von der THP (die grade zufällig bei anderen Pferden unseres Stalles war) als Drehverletzung beim Aufstehen oder auf der Weide weggerutscht diagnostiziert, behandelt und nach 2 Wochen war Pferdchen wieder lahmfrei.

08.09.2006
... Fellwechsel -> Immunschwache Zeit ...

Lianna hatte vor 3 Wochen eine Phase, in der sie etwas gedämpfter und "grade mal eben spürbar, optisch fast nicht erkennbar" getickt hat. Offensichtlich bedingt durch den Fellwechsel liegt natürlich wieder ein sehr hoher Infektionsdruck im gesamten Stall - gehäufte Hustenerkrankungen, Lahmheiten und Koliken - bei Lianna eben das leichte "ticken".

Die homöopathische Behandlung wurde modifiziert und seit 1 Woche ist sie wieder super gehfreudig in der Halle und fast nicht zu halten, im Gelände (ich habe wirklich "alle Hände voll zu tun", um sie zu bändigen) - und das bei täglichem Weidegang von etwa 6 Stunden ...

20.10.2006
Seit einigen Wochen bewege ich Lianna täglich zwischen 1 und 2,5 Stunden, am Wochenende ausgedehnte Ausritte mit viel Trab und Galopp, wochentags je nach Tageslicht Ausritt oder Halle.

Sowohl bei der Dressurarbeit als auch im Gelände ist sie interessiert und fleißig bei der Sache, ich habe auch wieder Seitengänge und etwas Versammlung angefragt und eine sehr positive Antwort von ihr bekommen.

Vielleicht bin ich zu vorsichtig, bisher war halt auch noch immer genug Tageslicht, sodaß wir nur 2 bis 3 mal wöchentlich in der Halle gearbeitet haben. Ich wollte einfach nicht "zuviel" von ihr verlangen, was Traversalen und Versammlung angeht - bisher klappt alles so super - so schön bewegte sich das Mädel seit vielen Jahren nicht mehr ... naja und unsere Geländesessions werden sich ohnehin bald zwangsläufig ändern und dann können wir von unseren wunderschönen Herbstausritten zehren.

Weiterhin homöopathische Therapie, keine Impfungen, keine Wurmkuren (letzte Kotuntersuchung Anfang Oktober ohne Belastung) -> seit über 1 Jahr keinen Tierarzt mehr benötigt.

02.01.2007
Lianna geht's sehr gut, sie ist während meines 1-wöchigen Weihnachts-Urlaubs von einer Stallbekannten "mit-geritten" worden, die war total begeistert von ihr.

Keine winterliche "Arthrose", kein Husten und auch keine sonstigen Wehwehchen.

Habe mich aus der "Weihnachtlichen" Wurmkur-/ und Impfaktion wie immer schön rausgehalten und immer noch keinen TA benötigt (seit Ende Juni 2005).

Lianna wird normal gearbeitet, sie kann seit Langem alle vier Hufe normal geben - da hatten wir viele Jahre hinten Probleme, sicherlich auch wegen der verhärteten Rücken/Kruppenmuskulatur und der m.E. blockierten Ilio-Sakral-Gelenke, die sich standhaft weigern, in der von Chiropraktern und Osteopathen angedachten Position zu bleiben. Meine Huforthopädin meinte kürzlich, daß sich auch die "verschwommenen - angelaufenen" Gelenke hinten erheblich zum Positiven verändert hätten !!!
Naja, aus alt kann man ja nicht neu machen, aber offenbar doch noch einiges neu "lackieren"

Wir haben nun 15 Monate homöopathische Behandlung hinter uns und ich bin nach wie vor komplett begeistert - es scheint immer noch kleine Verbesserungen zu geben. Ich erkläre mir das so, daß der entgleiste Stoffwechsel eben lange braucht, um wieder in einigermaßen geordnete Bahnen zu kommen.

Verletzungen oder sonstige Problemchen werden ausschließlich homöopathisch behandelt, es gibt keine Mähnen-/Schweifsprays mehr, keine Antimücken- oder sonstige chemische Keulen mehr, immer wenn ich in Urlaub fahre hängt an Lianna's Schrank ein knalliger Zettel - auf dem steht unter anderem: Tierarzt nur, wenn absolut erforderlich bei Verletzung (wenn's Blut spritzt), auf keinen Fall Antibiotika oder Entzündungshemmer oder Schmerz-Spritzen oder - Mittel !!! Mein Stallbesitzer und die RB's haben noch die Zusatz-Info, daß nur sediert werden darf, um evtl Verletzungen zu nähen, ansonsten nix - aber schon rein gar nix ...

Lianna bewohnt eine große Strohbox, bekommt reichlich gutes Heu, hat einen guten Mineral-Leckstein (braun) namens Equiphos, einen Salz-Leckstein (weiß) und etwa 3 kg Quetschhafer (auf 3 Mahlzeiten verteilt), derzeit sind wir bei 7 Globuli-Gaben täglich.

Die Schwellungen über den Augen sind nach wie vor vorhanden - mal mehr bzw weniger stark ausgeprägt - ich konnte allerdings noch keinen Zusammenhang zwischen Schwellungen und Wohlbefinden erkennen -allerdings scheinen diese "Beulchen" in der kühleren Jahreszeit etwas geringer zu sein ...

Mittlerweile habe ich eine ganze Menge Pferde gesehen, die diese Schwellungen über den Augen auch haben, selten so massiv wie bei Lianna, aber meist waren die Hotties auch jünger.

Im Sommer 2005 wurde sie "Cushing" negativ getestet, ansonsten habe ich keine Tests durchführen lassen - metabolisches Syndrom EMS ist generell der Überbegriff für Stoffwechselstörung! Die Ursache einer solchen ist sicherlich schwierig herauszufinden, ich persönlich sehe sie in der Borreliose (es ist bekannt, daß Borrelien die dämlichsten Störungen im Organismus verursachen können) und vermute, daß der Organismus des Pferdes mit den Borrelien alleine wohl gut zurecht käme <- man bedenke die Evolution, sowie auch meine "bayrischen" Beobachtungen (über etwa 35 Jahre in Pferdebegleitung unterwegs) - erst seitdem die sog. Schutzimpfungen vor etwa 15 / 17 Jahren losgingen und im gleichen Zug auch die 3 - 4 malige Entwurmung jährlich „modern“ wurde, hat sich etwas getan ... die Pferde fingen an zu koliken, lahmen, husten Uvm ... was es vorher in diesem Umfang nicht gab ...
Nun zu meinem Gedanken: die Borreliose im Zusammenhang mit Impfen und Entwurmen könnte doch im Verlauf von Jahren zu einer massiven Stoffwechselstörung führen, die dann irgendwann in die Schiene Cushing und EMS gipfelt ...
Auch hier wieder rückblickend, daß es so viele Cushing-, EMS- und zuletzt auch Ekzem- bzw. Juckpferde damals nicht gab!

01.03.2007
Lianna geht es weiterhin gut, sie wird 5 - 6 mal wöchentlich geritten, zusätzlich dazu Round-Pen mit Jamal etwa 30 - 45 min täglich plus 30 min spazieren- und grasen- gehen (wenn es nicht aus Gießkannen schüttet) ... die ganzen "Zusätzlichkeiten" verdanken die Hottis meinem Mann, der sich seit einigen Wochen sehr aktiv die Zeit dazu nimmt und außerdem noch das Winterfell aus den Pferden schrubbt ...

Stehtage gibt es bei mir gar keine.
In den letzten Wochen ist mir aufgefallen, daß die Süße sogar ab und zu mal zusammen mit Jamal rotzfrech durch das Round-Pen buckelt ... sie wird nächstes Jahr 20 !!! wenn man bedenkt, daß sie 2001 (glaub' ich) so dauernd wechselnd lahm und krank war, daß ich sie einschläfern lassen wollte ... und 2005 die schlimme Hufrehe hatte ...

Ich freue mich jeden Tag aufs Neue über ihre wiedergewonnene Gesundheit und Lebensfreude.

24.04.2007
Lianna ist täglich unter dem Sattel, derzeit mehr dressurmäßig, da ich wenig Zeit für Ausritte habe.

Wir sind beim Angrasen bei knapp 2 Stunden ohne jegliche Probleme, kein Durchfall, kein Kotwasser, keine Koliken.

Die "frühjährliche" Wurmkur machen wir ( wie seit nun bald 2 Jahren ) nicht mit, der Stallbesitzer hat automatisch schon keine mehr mitbestellt, er fragt auch nicht mehr nach Kotprobenbefunden, er ist mittlerweile wohl überzeugt, daß ich alles richtig mache - er bekommt ja alles live mit ... meine zwei Pferdchen haben seit Juli 2005 keinen Tierarzt mehr benötigt (außer zum Blutabnehmen) ...

23. April abends: beim Angrasen von einem anderen Pferd ziemlich übel getreten worden, das andere Pferd war leider beschlagen ...
Zuerst konnte sie re hinten gar nicht mehr auftreten, nach einigen Minuten wurde es etwas besser. Ich mußte erst einmal die 15 Minuten zum Stall zurückschleichen, am liebsten hätte ich sie getragen, die Arme ...

in einem gleich folgenden Telephonat mit der THP wurde die Globuli-Gabe besprochen und natürlich auch gegeben, im Licht am Stall sah ich dann, daß der Hafi tatsächlich beide Hinterbeine von Lianna erwischt hat mehrere kleine blutende Löchli's, direkt unterhalb des Karpalgelenkes ordentlich auf die Sehne geklopft (Schwellung) und knapp über Karpalgelenk satten Streifschuß (Haare abrasiert) ... am anderen Hinterbein "nur" ein kleines Loch vorne am Fesselbein ...

Ich habe alle gefundenen offenen Wunden schön homöopathisch desinfiziert mit Crab-Apple und …

Am nächsten Morgen war das Karpalgelenk schon deutlich geschwollen und heiß, der Bereich ums Fesselbein nur minimal angelaufen ...

@ joker: vielen dank für die schnelle "Erste Hilfe".

22.05.2007
Die Nachwehen von Lianna's angeschlagenen Beinen sind nach etwa 10 Tagen fast völlig unsichtbar geworden. Das minimale - kaum sehbare Ticken war nach 2 Tagen verschwunden, die Wunden nach etwa 4 - 5 Tagen komplett verheilt, nur die Schwellung (Einschuß) brauchte etwas länger.

Ich habe sie in der ersten Woche vorsichtig bewegt, danach wieder ganz normal gearbeitet - alles bestens - Lianna ist temperaturentsprechend fit bei etwa 6-stündigem Weidegang und täglicher Arbeit

16.07.2007.
Lianna ist fit & fröhlich, wird praktisch täglich geritten - nur die letzten zwei Tage hatte sie "hitzefrei" bei 6 stunden Weidegang ...

Samstag (der erste richtig heiße Tag bei uns mit über 30°) hatte ein VA bei uns im Stall nachmittags Kolik, er wurde abends in der Klinik eingeschläfert. Kurz vorher war er Influenza und Tollwut geimpft worden, trotz gerade in Abheilung befindlichem eitrigen Prozeß im Maul. Direkt vor der Impfung wurde ihm unter Sedierung der Schlauch gereinigt …
Sonntag (auch brutheiß) hatte eine Stute im stall Kolik, da die Wasserwanne trotz vollem Container nicht aufgefüllt war ... nachmittags um 14 Uhr wollte die Besitzerin die Pferde reinholen, hat gesehen, daß kein Wasser da war und die Wanne aufgefüllt ... die Stute hat wohl sehr sehr viel Wasser auf einmal getrunken und kurz später Bauchschmerzen bekommen ...

Was bin ich froh, daß ich bei diesen Temperaturen täglich frühmorgens die Wasserwannen bei meinen zwei Weiden kontrolliere, die waren gestern Früh auch leer und ich habe sie randvoll aufgefüllt ...

Am Freitag habe ich bei Lianna Hautreizungen festgestellt, sie hatte - soweit ich mich erinnern kann - noch nie derartige Probleme ... jetzt sind die Würfel gefallen: ich werde die letzten 1 1/2 Säcke meines Zusatzfutters (von dem ich schon mal gehört habe, daß es ganz gerne mal Hautprobs verursacht oder verschlechtert) nicht mehr füttern, ich schleiche die nächsten Tage aus (vermische 50/50 mit vom Stall angebotenem Müsli) und dann gibts wirklich nur noch Hafer und das wohl ganz gute "haferfreie" Müsli dazu - wegen der Vitaminversorgung.

Das ist futtertechnisch noch nicht die finale Lösung - aber ich bin auf dem Wege dorthin ... warte auf die Lieferung eines sehr hochwertigen Mineralfutters und werde heute auch mit der Entwicklungsfirma telefonieren, wegen Futterempfehlungen (habe gehört, die wären sehr nett und kompetent)

25.07.2007
Freitag ist Lianna im Trab nicht ganz taktrein - bei genauerem hinsehen bin ich der Ansicht, daß das "von oben" kommt. ich denke sie hat sich beim Aufstehen oder sonst einer Gelegenheit mal wieder ihre Schwachstelle - das linke ISG verzwickt - ich mache wieder Pferdekrankengymnastik für diesen Bereich, sie wird aber weiterhin leicht geritten, von leichten Reitern, die nicht so viel von ihr verlangen - die Böse bin halt dann ich, mit der Dehnungsgymnastik ..;o).

Gestern habe ich das neue Mineralfutter bekommen und bin freudig überrascht:
Die supermäkelige Dame, die es früher immer fertiggebracht hat, das hö.....mineralfutter aus dem anderen Kraftfutter auszusortieren, hat das "neue" komplett mitgefressen ... ein Händchen voll Quetschhafer dazu ... leeeecker

… jetzt geht das große Beobachten los …

30.11.2007
Lianna geht schon seit Juli leicht lahm.
Der anfangs etwas unsaubere Takt zog sich bis Mitte September und seitdem ging trabtechnisch gar nix mehr ... starkes Lahmen - meines Erachtens aus dem Rückenbereich, also ISG - der rechte Fesselkopf hinten etwas angelaufen ...
Maßnahmen: keine Extrabewegung, da noch Weidesaison war - die homöopatische Behandlung wurde ab Ende September etwas modifiziert ...

Anfang November Termin beim Osteopathen. Dort trafen wir auch unsere THP, (die mir den den Osteopathen “an’s Herz gelegt” hat). Zum Bewegungsbild meinte sie nur: genauso läuft ein Pferd im Borreliose-Schub! Ich solle bald möglichst nochmals testen lassen. Sie konnte mir auch schon gleich vorab "prophezeien", welcher Wert deutlich hoch sein würde ...

Was soll ich sagen, nächsten Tag morgens ließ ich Blut abzapfen und versandte es selbst nach dem zentrifugieren an das Zeck-lab (Freitag nachmittag). Montag mittag hatte ich das Ergebnis auf dem Fax: der AK IgG ist deutlich erhöht bei 52,3 (ref.-wert: 18-24) ... genau das hatte die THP angekündigt.
Es ging ihr gar nicht gut - morgens marschierte sie zwar direkt 45 min zum Grasen, während ich die Boxen mistete - Appetit ordentlich, aber das Gangbild war eine mittlere Katastrophe ....

Nach 3 Wochen intensiver - dem Borreliose-Schub angepaßter - homöopathischer Behandlung kann ich erkennen, daß seit 28.11. der Trab etwas besser ist, sie geht zweimal täglich etwa 20 min Spazieren und morgens "eigenständig" ein wenig Gras klauen ... ich werde ab jetzt jeden zweiten Tag ein wenig Trab abfragen und gespannt weiter beobachten ...

Geschockt hat mich die Aussage der THP, daß sie solche Schübe häufig im Zusammenhang mit Wurmkuren beobachten kann ... ich bin sehr verunsichert: einerseits traue ich meinem Stallbetreiber und den Angestellten eine eigenmächtige Gabe der WK nicht zu, andererseits habe ich selbst noch nie einen Irrtum bei unserer THP feststellen müssen - das wäre das erste Mal ...
Eine Antwort für diesen speziellen Schub werde ich wohl nie bekommen, aber ich bereite mich darauf vor, meine Pferde zur nächsten Stallentwurmung noch genauer als bisher zu beobachten! Sollte die THP Recht behalten, liegt hier der Grund weshalb meine Pferde ihre Leistungsfähigkeit im Rahmen ihrer Möglichkeit nicht halten können, sondern immer wieder einbrechen

In Frage käme neben der WK auch noch der Infektionsdruck durch die regelmäßig geimpften (allerdings in meinen Augen nicht Symptomenfreien) Nachbarpferde, die ja nach der Impfung auch wieder fleißig die „eingespritzten Viren“ verteilen.

8.12.2007
Zur Kontrolle wie sich das Gangbild entwickelt und die Borreliose zurück-entwickelt hatte ich Lianna zusammen mit Jamal in der Halle ... der Trab ist für die vorangegangenen Verhältnisse etwas besser - allerdings läuft gar nichts über den Rücken -> komplett festgehalten ... sie ist rossig, Jamal hat Freude daran - aber noch wird gequietscht und weg gegiftelt ... also noch nicht hochrossig ...

10.12.2007
Lianna liegt zu ungewöhnlichen Zeiten, steht schlecht auf und trödelt von einem Hinterbein auf das andere - wackelt gleichzeitig mit der hochgezogenen Kruppe hin und her, sie hat eindeutig "aua", an den Sprunggelenken sehe ich etwa 20 centgroße krustige (manchmal auch leicht blutende) Liegestellen. Per Zufall sehe ich einmal, wie sie sich hinlegt – das ist grausam – den Kopf fast am Boden schwankt sie auf den Vorderbeinen minutenlang von rechts nach links, dreht Kopf und Hals, um dann nach langem Hin-und-Her sich hinzulegen – ab etwa der Hälfte der Strecke lässt sich sich hinten einfach „umfallen“. Das erklärt die offenen Stellen an den Sprunggelenken.

Ich polstere sofort die Box extrem dick, mit noch mehr Stroh – seither hat sie eine dicke, weiche Strohmatratze.
Beim Telephonat mit der THP stellen wir fest, daß dies wohl etwas mit der Rosse zu tun haben wird. Die dazu passenden Globuli habe ich natürlich nicht. Ein wenig spazieren schleichen tut ihr offensichtlich gut, sie trinkt und frißt normal.
An den folgenden Tagen noch unveränderter Status, die neuen Globuli habe ich am 12.12. erstmalig geben können.
Auffällig ist auch, daß sie Fell abwirft wie im Mai - also wirklich ein weißer Teppich ...

14.12.2007
Vergangene Nacht wurde ich von besorgten Miteinstellern angerufen, daß Lianna sehr seltsam wäre: sie hätte von 20 - 22 Uhr teilnahmslos in der Box gelegen - habe aber nicht geschlafen - als sie dann zu ihr gegangen sind, ist sie aufgestanden und an ihr Heu ...

Meine Huforthopädin war auch noch am Stall und hat nach ihr gesehen und dabei festgestellt, daß sie sich nach wie vor massiv die Zehen abläuft - links vorne nicht mittig, sondern mehr nach außen orientiert (das hatte ich auch die letzten Tage schon beobachtet) ... der Schritt zeigte sich schlurfend und platschend, sie kann die Füße nicht ordentlich heben.

Ich bin natürlich nochmal gucken gefahren, erneut Fieber gemessen ( 37,1° wie auch am frühen Abend ), die Hinterhufe waren wieder etwas kühler - die letzten Tage deutlich wärmer als vorne -

Auffällig war am nächsten Morgen, daß sie extrem wenig getrunken hat - keine 5 Ltr.
Allerdings hat sie mich ausdrücklich aufgefordert, sie raus zu lassen - bisserl Gras zupfen, was ich natürlich gerne erlaubt habe - wenns halt so viel Freude macht -

Mein Bauchgefühl signalisiert nichts Gutes ...
Ich frage mich, ob nicht grad' der Borna-virus am hochkochen ist ... also quasi ein Umspringen aus dem bakteriellen Bereich Borreliose, in den viralen Bereich Borna ...

Es ist natürlich schon auch so einiges passiert in den letzten 3 Monaten:
-Irgendwann im Frühsommer Spalierstehen zur Hochzeit einer Stallkollegin mit beiden Pferden, (Hängerfahrt und große Aufregung, da Jamal sich im Hänger tierisch aufregt und dort dann auch den Molli abgegeben hat mit Steigen, Piaffieren auf der Teerstraße und im Stehen galoppieren).
-Kurz danach mit beiden Pferden in Königswinter zur Satteldruckmessung (Hängerfahrt und fremder Stall)
-Laufend werden irgendwelche Pferde geimpft
-Laufend im Oktober Wurmkur im Stall
-Anfang November mit beiden Besuch beim Osteopathen ( ungeliebte Hängerfahrt und fremder Stall)
-Auch Anfang November wurde die Weidekameradin (28j., Fraktur) in Liannas Anwesenheit auf der Wiese eingeschläfert.
-Ende November / Anfang Dezember Ausbruch von Druse im Nachbarstall, deren Pferde normalerweise täglich mehrere Stunden unsere Halle mitbenutzt
-Und last but not least, - der ohnehin hohe Infektionsdruck - irgendeiner in der Nähe hustet immer

Rückblickend erscheint sie mir in letzter Zeit schreckhafter - abwesend - desorientiert ? in gewohnten Situationen ... ich dachte schon: na jetzt wird sie aber wohl ein bisserl senil ...

Nun werden wir abändern und die virale Therapie in den Vordergrund stellen.

Ende Dezember / Anfang Januar
kam die Rosse immer noch nicht richtig durch, nach der Gabe eines homöopathischen Mittels wurde sie dann hochrossig und die Symptomatik erschien insgesamt etwas gemildert.

08.01.2008
Ich gebe nichts spezielles zur Stärkung des Immunsystems - an und für sich denke ich, daß "gutes" Futter plus Mineral-/ und Steinsalz im Extraangebot sowie die homöopathische Therapie ausreichen müßten ...

Lianna bekommt vom Stallbesitzer ein klitzekleines Extra-Würstchen gebraten: Sie darf auf dem Mittelgang zwischen den Weiden so etwa 2 - 3 Stunden täglich Gras knabbern und sich die Beinchen ausbaumeln ...
Ansonsten scheint ihr Zustand mini-minimal besser, sie liegt nicht mehr gar so viel

Ihr Interesse an der Umwelt schien mir ja ohnehin immer aufmerksam, sie zeigt einen ordentlichen Appetit, das Fell glänzt, die Hufqualität ist gut und die Äppelchen normal ... insofern nichts Besonderes.

Sie bekommt überhaupt keine Extra-Bewegung zusätzlich zum "Freigang" solange nicht das "Rumtrödeln der Hinterhand" (laufend von einem Hinterbein auf das andere und das Hinlegen ( ab etwa der Hälfte des Weges nach unten läßt sie sich einfach fallen ) besser wird – nach wie vor steht sie nicht auf, sie springt auf, danach steht sie zitternd, mit hängendem Kopf.

Es ist schlimm für mich, das anzusehen.

09.01.2008
Heute früh um 5 Uhr hatte die Gnädigste überhaupt keine Lust, aus ihrem dicken weichen Matratzenstrohbett aufzustehen - ich hab um sie herum abgeäppelt, Wasser aufgefüllt, rumgetrödelt (hab ja sonst nix zu tun am frühen Morgen) und bin dann nach insgesamt 25 min doch in Jamals Box zum Misten gegangen ...
und siehe da bzw hör' mal da: taps - schlurf - taps ... Lianna schneckelt 2 Minuten später Richtung bevorzugten Knabberplatz.

Um dem Mädel ein wenig mehr frühmorgendliche Bespaßung zu gönnen, hab ich mir noch einen Moccacino aus dem Automaten gezogen und bin erst um 6:15 Richtung Dusche und anschließend in's Büro gefahren.

11.01.2008
... mein SB ist wirklich super ...

Ich hatte im Dezember festgestellt, daß ihr die "freie" Bewegung auf dem Zwischengang der Weide richtig gut tat, das wurde mir insbesondere von der HO und auch anderen Miteinstellern berichtet - sie konnte sich dann etwas geschmeidiger (für ihre derzeitigen Verhältnisse) bewegen ... diese Berichte hatte ich zum Anlass genommen, mit meinem SB zu sprechen und das Ergebnis:

Lianna's "Extrawürstchen" ist jetzt richtig groß geworden: Sie darf ab sofort in den "Obstgarten" auf die Wiese.
Eine sehr liebe Stallbekannte (die ihr vormittags auch Globulis gibt) wird sie vormittags 1 - 1,5 Std. rausstellen und nachmittags stelle ich sie dann nochmals raus. Früh morgens zum Boxen misten lasse ich sie sowieso frei, dann ist sie insgesamt 3 mal am Tag zwanglos unterwegs ... wenn das nix hilft ...

Mitte Januar 2008:
Nachdem sich Lianna’s Zustand nicht mehr wirklich verbessert, überlege ich, ob ihr Leben noch „lebenswert“ ist. Manchmal scheint es mir, dass sie komplett mit Allem abgeschlossen hat – die Augen sind sozusagen „auf Halbmast“. Sie steht mit hängendem Kopf in der Ecke, trödelt im 30 Sekundenrhythmus von einem Hinterbein auf das andere, Hinlegen und Aufstehen wie gehabt, das Gang- und Klangbild ist schlimm – am liebsten würde ich sie tragen.

Lianna bekommt seit Langem! 10 Gaben Globuli, davon 3 Gaben mit zwei Mitteln gleichzeitig!

Die THP hatte bei den letzten Telephonaten zweimal von einer Therapeutin berichtet, die in diesen „Worst-Case-Fällen“ noch ein wenig manuell und energetisch helfen konnte. Auf mein Drängen habe ich nun den Kontakt bekommen – dafür bin ich sehr dankbar.

Sofort hänge ich mich an’s Telephon und vereinbare einen zeitnahen Termin.

26. Januar 2008:
Die „neue“ Therapeutin Kerstin sieht Lianna aus der Box gehen und ist ziemlich erschrocken. Sie untersucht sie auch manuell und meint: Für dieses Mädel kann ich nicht viel machen … nachdem ich das so nicht glauben möchte bitte ich sie, es zumindest zu probieren.

Sie behandelt erstmal das Kreuzbein (Iliosakralgelenk), dann energetisch und versucht den Energiefluß in geregeltere Bahnen zu bringen – insbesondere der Blasenmeridian scheint große Probleme zu machen. Während der manuellen Behandlung stellt sie mir immer wieder Fragen, unter anderem ob Lianna mal ein Fohlen hatte und wie die Trächtigkeit und Geburt verlaufen sei.

Bei der Geburt hatten wir „geholfen“ und Wasran das letzte Stückchen rausgezogen. Lianna war eingerissen. Sie wollte Wasran die ersten Tage überhaupt nicht an die Milchbar lassen – meine Schwägerin und ich hatte wirklich Streß in dieser Zeit – eine musste Lianna halten und die andere dem doofen Bub die Zitzen zwischen die Lippen schieben (er wollte viel lieber an meinem Finger nuckeln und hinter mir herlaufen). Nach zwei / drei Tagen hatte sich das dann „Gott-sei-Dank“ eingespielt …

Möglicher Weise hat sie sich bei der Geburt auch irgendwie innerlich verletzt, oder die Organe haben sich nicht mehr ganz korrekt an ihren angestammten Platz zurück verlagert, das kennt und behandelt die Therapeutin im Humanbereich schon öfter mal … ( siehe auch Ergebnis Bio-Resonanz im weiteren Verlauf – innere Narben).

Besonders auffällig empfindet Kerstin das Gangbild: Lianna läuft hinten breitbeinig und steif – wie mit vollen Windeln – Mütter würden es verstehen: wie nach der Entbindung ... oder einer Bauch-OP ...

Unser Bauchgefühl spricht immer mehr für ein Problem mit der Gebärmutter … das hatte ich schon vor sehr vielen Jahren mit diversen Tierärzten angesprochen und nie Gehör gefunden!

Kerstin arbeitet auch mit dem Bio-Tensor = Mittel zur Radiästhäsie und erklärt mir in wenigen Worten: Im Prinzip ist jeder Mensch in der Lage, diese Schwingung wahrzunehmen – es bleibt oft unbewußt, der Tensor ist wie ein Verstärker des Unbewußten. (hier noch ein paar Stichwörter zur Radiästhäsie: Gleichgewicht der Strukturen – Schwingungen, Informationen werden empfangen, verwertet oder umgesetzt. Organismen und Gegenstände haben eine charakteristische Schwingung, die mittels Biotensor erfaßt und genutzt werden. Die Strahlkraft ist entweder harmonisch oder weist Dissonanzen auf. Die Radiästesie beschäftigt sich mit Schwingungen in allen Formen und ist also eine Möglichkeit Gleichgewicht oder Balance zu erfassen und ggf auszugleichen.

Kerstin rät mir zur Bioresonanz, eine Kollegin hat das Gerät, mit der solle ich Kontakt aufnehmen.

Außerdem solle ich Lianna täglich massieren, die entsprechende Technik wird mir gezeigt.

Zu den derzeit verabreichten Globuli’s äußert sie sich vorsichtig, der Test mit dem Tensor fiel für Belladonna negativ aus, positiv ist eine Einmalgabe Opium. Ich gebe die alten Globuli (ohne Belladonna) in etwas reduzierter Form weiter.

Anfang Februar
nehme ich Kontakt zu der Heilpraktikerin, welche die Bioresonanz durchführen kann, auf.

In einem sehr netten Telefongespräch werden die Testträger festgelegt: Blut, Speichel, Scheiden-Sekret, Mähnen-, Schweif- und Körperhaare, Hufgeschabsel und Tränenflüssigkeit.

Ich beschreibe im Begleitbrief die vordergründige Symptomatik und bitte um Austestung unter anderem: Darm, Gebärmutter, Schwermetallbelastung – Quecksilber durch regelmäßige Impfungen, Neurotoxine durch Wurmkuren, Rückstände aufgrund diverser Cortisonbehandlungen. Getestet wird auch, ob derzeit die Borreliose und/oder der Borna-Virus Probleme bereiten, auch nach entzündlichem oder cancerogenem Geschehen frage ich.

12. Februar 2008:
Innerhalb von nur 4 Tagen habe ich das Ergebnis und eine große Portion Globuli erhalten – von diesen soll ich initial 5 geben und abwarten, was passiert – sobald die positive Veränderung stagniert oder sich der Zustand wieder verschlechtert, solle ich die nächste Gabe verabreichen.

Welch ein „Aha“-Erlebnis: Kurze Zeit nach Gabe geht es Lianna offensichtlich schon etwas besser, die Augen sind wacher – sie liegt etwas weniger – der Schritt wird ein wenig geschmeidiger.

Ergebnis der Bioresonanz: erschöpfter Patient, Geopathie Ausgleich (? Wasserader ?), Elektrosmog-Belastung, Borrelien-Belastung, Muskelschmerzen, Wirbelsäulenblockade. Hafer und Gerste werden vertragen. Niere, Darm, Lunge, Uterus, Pestizide, Protozoen, Hautpilze, Insekten, Würmer, Metalle (einschl. Quecksilber), Candida, div. Chem. Substanzen und Wohn- und Industriegifte unauffällig = ohne Befund.

Belastung durch synthetische Stoffe (Formaldehyd) vorhanden. Leber-Entgiftung/Benommenheit, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Vitalkapazität verbessern. Ernergiemangel, Pankreas-Störung (vermehrte Sekretion), Calcium-Punkt. Blockade im Gewebe, Gelenkrheumatismus, Lymphödem, Venenschwäche, Fußverkrümmung. Immunschwäche (innere Blockaden). Hormonelle Steuerung.

All dies wurde als Ausgleich auf die Globuli überschwungen.

Bisher habe ich weiter 7 Gaben Globuli gegeben – nachdem aber die „Bioresonanz-Globuli“ mit allen wichtigen Informationen „beschwungen“ sind, komme ich ins Grübeln. Ich telefoniere mit Kerstin und A.T. (der Bioresonanz-Dame) und teile ihnen meine Gedanken mit. Sie sind sehr zurückhaltend in ihren Äußerungen und kommentieren meine Frage nur insofern, dass ich mir ja schon selber die Antwort gegeben hätte: die „beschwingten Globuli’s“ enthalten alle zur Zeit erforderlichen Informationen für den Organismus.

Nun fange ich an, die alten Globuli’s komplett auszuschleichen.

Hier kommt auch wieder einmal der Gedanke auf, warum trotz so vieler Globuli-Gaben (seit Januar 2007) und keiner weiteren positiven Änderung des Zustandes (seit September 2007 zunehmende Verschlechterung) keine Anpassung erfolgte – im wesentlichen wurde nur von einem mehr und von anderem weniger gegeben – getreu dem Spruch: „never change a runnig system“ – aber wenn das nicht mehr funktioniert, muß man dann nicht eben doch etwas ändern? Für meine Auffassung waren die Informationen offensichtlich insgesamt „too much input“, der Organismus war gar nicht mehr in der Lage, auf soviel zu reagieren !!!

Als mir Kerstin während eines Telephonates ein Arzneimittel-Bild (AB) vorliest, habe ich einen Geistesblitz und lasse mir auch gleich noch das AB zu Rhus und Bella vorlesen.

Ich bin zutiefst erschüttert, mir scheint nun klar, dass wir Lianna seit September zunehmend ins AB „geschickt“ haben !!!

Ich bin erst mal komplett fertig mit der Welt, es tut mir alles so leid, die arme Maus!

Und ich habe im Januar sehr ernsthaft überlegt, sie zu erlösen!

... und an diesem Punkt beginne ich der Methode mit dem Bio-Tensor wirklich zu vertrauen, denn Opium wurde für Lianna als positiv getestet und Opium ist das Antidot zu Belladonna.

16. Februar:
Kerstin kommt zum zweiten Behandlungs-Termin zu Lianna

Auch ihr erscheint das Gesamtbild etwas besser, diesmal bekommt die Maus das „komplette Programm“.

In einer etwa 60 minütigen Sitzung wird versucht, innere Narben zu entstören, nochmal die blockierten Iliosakralgelenke zu lösen, der Bauch wird mit dem Matrix-Gerät therapiert, mit Akupunkt-Massage werden einige Störungen beeinflusst – zusätzlich wird am Ende der Behandlung wieder der Energiefluß in die richtigen Bahnen unterstützt.

Das ganze scheint ziemlich anstrengend gewesen zu sein, Lianna verzieht sich freiwillig in ihre Box und legt sich eine Runde schlafen … eine Stunde später marschiert sie dann durch die offene Paddock-Türe Richtung Gras …

In den nächsten Tagen ist sie minimal müde. 4 Tage später frage ich den Trab ab: Sie zeigt für die zuvor katastrophalen Verhältnisse nette Bewegung … nicht toll, aber deutlich besser.

Die beschwingten Globuli plus die per Biotensor getesteten zwei Gaben (Calcar ovi testae und Sepia) scheinen okay zu sein.

März 2008:
Lianna bekommt nun 4 Gaben Opium innerhalb von zwei Wochen, sowie für knapp zwei Wochen Hyperikum.

Mir fällt rückblickend auf, dass sich Lianna seit Weglassen der alten Globuli’s sehr langsam erholt. Der Tensor testete schon anfangs negativ auf Rhus, Bella, Sulfur und Borrelien-Nosode ...

Ab Mitte März nur noch täglich eine Gabe Globuli’s und effektive Mikro-Organismen. Alle 4 Tage bekommt sie die beschwingten Globuli’s.

April 2008:
Die tägliche Massage mit dem Delphin (elektrisches Gerät mit Klopf-/Vibrationsmassage, begleitend mit Magnetfeld), scheint zuviel zu sein. Es wird eine Pause eingelegt.

Lianna scheint einiges „abzuarbeiten“, sie ist etwas müder / schlapper. Manchmal steht sie wie eine Bergziege, Vorder- und Hinterbeine unter dem Körper. Das Gehen wird wieder platschender/schlurfender.

26.04.2008:
Kerstin kommt zur 3. Behandlung – heute gibt es nur Akupunktur (sie scheint nach wie vor Schmerzen im Rücken-/Hinterhandbereich zu haben) – die Akupunktur ist nicht unangenehm: sie geht mit den Nadeln ein wenig Gras naschen … in den nächsten Tagen kann ich keine Bergziege mehr sehen, auch die Box ist weniger zerwühlt (vom Aufstehen).

Kerstin rät aufgrund der veränderten Reaktionslage noch einmal zur Bioresonanz.

Am 28.April
gab es wieder die übliche Stall-Wurmkur … meine Beiden natürlich nicht!!!

Mai 2008:
Bioresonanz: Diesmal lasse ich explizit auf Zuckerkrankheit (Equines Metabolisches Syndrom / Insulinresistenz) und den Epstein-Barr-Virus (nur so ein Bauchgefühl / Vermutung von mir) testen.

Ergebnis: Keine Zuckerkrankheit, wohl aber eine Kohlehydrat-Stoffwechselstörung, das deutet auf Futterverwertung hin. Hier konnte ein Stoffwechselmittel der Firma Iso als passend ausgetestet werden.

Der Epstein-Barr war ein Volltreffer –

Insgesamt zeigte sich nocheinmal große Erschöpfung, sowie Strahlenbelastung (E-Smog), Verwachsungen – Narbenentstörung – innere Narben, Energiemangel – Energieausgleich bei stark unterschiedlichen Quadranten, Kniegelenksarthrose (auch Erkrankungen des Fußknöchels), Borrelienbelastung (nicht mehr so deutlich wie beim letzten Mal), Muskelschmerzen, Fettverdauungsprobleme, Fettstoffwechsel verbessern, Mononucleose;

Am 8. Mai
habe ich das Ergebnis zusammen mit den Stoffwechselglobuli’s und den neuen beschwingten Globuli’s erhalten. Ich habe Nachmittags sofort die einen und Abends die anderen gegeben. Am nächsten Tag frühmorgens lief Lianna bereits deutlich besser, auch die HO hat Heute (12.5.) positives Feedback gegeben!

E-Smog: ... und jetzt fällt mir auch wieder ein: Lianna stand etwa 9 Monate im Iveshof, Stommeln/Ingendorf. Ganz in der Nähe ist ein großes Kohlekraftwerk, welches Strom über das Verteilernetz schickt (sehr sehr viele Leitungen) laufen schräg über dem Stall und den Weiden ...

15. Mai
Nachdem sie im Schritt sehr schön vorwärtsgeht und bis zu zwei Hufbreiten untertritt bin ich jetzt sehr mutig und frage sie freilaufend in der Halle nach dem Trab: sie scheint fast begeistert, schleudert Kopf und Hals nach Vollblutaraber-Manier, grummelt und wiehert, stellt den Schweif steil in die Höhe und zeigt mir ihren „Angeber-Trab“. Ich lasse sie auch auf jeder Hand 2 Runden galoppieren. Insgesamt habe ich sie höchstens 10 Minuten (eher weniger) laufen lassen – meine Beurteilung der Bewegung fällt insgesamt positiv aus, ich halte mir immer wieder das „katastrophale Bewegungsbild“ vor Augen - im Trab huft sie ein, tritt auf Aufforderung sogar unter – der Galopp ist noch eher Richtung „Häschen hoppelt“.
Ich möchte gerne das eingerostete Pferdchen soweit wie möglich wieder „in Schwung“ bekommen, daher ist am nächsten Tag Round-Pen angesagt: der Schritt ist irgendwie steif (vier Holzbeine), Trab & Galopp gar nicht schön. Ich fordere trotzdem auf jeder Hand 3 Runden Trab und 1 Runde Galopp ein – Lianna’s Begeisterung hält sich in engsten Grenzen. Am Folgetag scheint mir das blanke Entsetzen aus ihren Augen, als ich Trab fordere – nach einigen wenigen Trabtritten stöhnt sie und ich breche total deprimiert das Projekt „entrosten“ ab. Immer daran denkend, daß Pferde keinen Schmerzenslaut von sich geben können, erscheint mir das Stöhnen wie ein lauter Schrei.
Da ich für einige Tage verreisen muß, darf Lianna nun erstmal Weide und Obstgarten genießen und braucht nichts ! aber auch rein gar nichts ! an Extra-Bewegung absolvieren.

... und wieder fällt mir die, aus dem Humanbereich bekannte, Fibromyalgie ein – wie schon seit einigen Monaten immer mal ...

05.Juni
Aufgrund des schlechten Allgemeinzustandes wollten wir Lianna bisher den Streß einer Zahnkontrolle-/behandlung nicht zumuten. Da aber kein Parasitenbefall vorliegt, bestes Raufutter immer zur Vefügung steht, sie fast 3 kg Hafer bekommt, plus Weidegang und sie trotzdem eher „rippig“ ist, entschließe ich mich, die Pferdedentistin A. Kolpondinou zu bitten sie anzuschauen und wenn möglich ohne Sedierung zu behandeln.

Fr. Kolpondinou ist nicht erfreut über ihren ersten Eindruck des Pferdes und des Gebisses. Sie verschafft sich einen Überblick, erklärt und zeigt anschließend die Probleme ( die ich rückblickend in meinen Worten wie folgt zusammenfasse ):

Die Backenzähne haben praktisch keinen Kontakt mehr, deshalb versucht das Pferd durch mehr Druck wieder „Mahl-„Kontakt herzustellen. Dadurch werden die Kiefergelenke stark belastet, Schmerzen und sogar Entzündungen können die Folge sein. Die Schneidezähne sind dem enormen Druck nach vorn ausgewichen und haben sich „flacher gestellt“. Das Zahnfleisch hat sich zurück gezogen, zwischen den Zähnen haben sich Taschen gebildet, in denen Futterreste hängen bleiben konnten und Bakterien konnten so an einigen Stellen Zahnfleischentzündungen auslösen.
Außerdem haben sich messerscharfe Haken und Kanten gebildet, die eine gesunde Mahltätigkeit zusätzlich erschweren bzw. stark einschränken.

Dieser festgestellte Status kann sich nicht in den letzten 2,5 Jahren entwickelt haben, um so weit zu kommen, benötigt es einiges mehr an Zeit!
Um die letzen Backenzähne wirklich erreichen zu können, arbeitet Frau K. zwischendurch mit einem Maulgatter welches sie nur so wenig weit wie möglich feststellt, um arbeiten zu können.

Die Haken und Kanten der Backenzähne wurden manuell mit verschiedenen Raspeln beseitigt. Lianna war darüber nicht wirklich begeistert, ließ es sich aber höflich gefallen.

Sorge bereitete uns die bevorstehende Bearbeitung ihrer Schneidezähne. Nach Alexia‘s Erfahrung geht das ohne Sedierung nur manuell und nicht mit der Maschine. Für eine manuelle Bearbeitung war aber zu viel Material zu entfernen.

Eine Sedierung wollen wir Lianna aber definitiv nicht antun! Auf meine Nachfrage, warum es nicht ohne gehe, bekomme ich zur Erklärung, dass das Geräusch und die Vibration des dafür verwendeten elektrischen Schleifgerätes sehr schlecht akzeptiert würde. Nachdem der bisherige Zahn“arzt“ fast auschließlich mit elektrischen Geräten gearbeitet hatte, bat ich Alexia es einfach zu versuchen.

Zu unserer Beider Erstaunen konnten die Schneidezähne mit der Maschine ohne Probleme auf das optimale Maß gekürzt werden, sodaß die Backenzähne wieder guten Kontakt haben.
Nachdem Lianna so geduldig und brav mitgearbeitet hat, ist der nächste Kontrolltermin erst in 1 Jahr nötig!

Ich bringe Lianna und Valentina an den nun „heißen Tagen“ bereits vor 6 Uhr Morgens auf die absolut schattenfreie Wiese, irgendwann Mittags gehen beide in ihre Boxen und Lianna Nachmittags nochmal bis etwa 20 / 21 Uhr raus. So sind wir mittlerweile bei gut und gern mindestens 9 Stunden Weidezeit. Der Schritt ist sehr schön. Oft marschiere ich hinter ihr und beobachte: sie wird zunehmend „in sich gerader“. Ganz selten motiviere ich sie wenige Trittchen neben mir her zu joggen, ohne Halfter & Strick! Dabei schleudert sie wüst ihren Kopf – einen Trab kann man so natürlich nicht beurteilen ...

Das Thema „Ferien auf dem Straßerhof“ geistert (seit Herbst / Winter letzten Jahres) immer wieder in meinem Kopf – ich kann mich aber noch nicht entscheiden, da ich Lianna keine Umstellung zumuten möchte, ich mich selbst sehr schlecht zweiteilen kann - 2 Pferde in unterschiedlichen Ställen - und ich erschwerend noch den Anspruch an mich selbst habe, beiden „gerecht“ zu werden.

Als Rentnerin kann ich Lianna hier am Stall in den Sommermonaten recht gut gerecht werden, aber mit Schrecken denke ich an den langen Winter, wenn die Pferde nicht mehr auf die Weiden dürfen und Lianna an so Tagen wie heute nicht spazieren gehen mag. Ist dann eine riesige Paddockbox das was Lianna braucht? ?

Am 11. 6.
war Claudia seit einigen Monaten mal wieder zu Besuch und Lianna hatte einen ihre weniger guten Tage. Wir unterhalten uns wieder einmal über verschiedene Therapiemöglichkeiten, Optimierung, Therapeuten-Kombinationen und Haltungsbedingungen. Sie hat durch eine Bekannte Dr. Markus P. empfohlen bekommen, er arbeitet mit Laser-Akupunktur und Claudia hat von sehr guten Erfolgen gehört. Aus Zeitgründen hat M.P. einen sehr eng begrenzten Aktionsradius, der leider nicht bis Pulheim reicht.

Am 12.6.
trabt Lianna’s Weidegefährtin vor ihr her zur Wiese und Lianna möchte so gerne hinterher – ein „Gotterbärmliches“ Bild! Sie möchte so gerne und kann nicht!
An diesem Tag entscheide ich mich: Jetzt oder nie – Lianna wird für mindestens 8 Wochen zu Claudia auf den Straßerhof ziehen. Am 15. wird M.P. dort Lena therapieren und ich vereinbare ganz schnell auch einen Termin für Lianna.

13.06.
kommt Claudia uns abholen – sie fährt Lianna wie einen ganzen Sack roher Eier die 45 km nach Burscheid. Dort angekommen eilen wir durch strömenden Regen (vorher hat es nur wenig getröpfelt) in den „unteren Stall“, der Lianna’s neues Zuhause wird. Ich begleite sie in die große Box und sie kostet sofort das bereitliegende Heu. Wenig später erkundet sie den überdachten gesandeten Unterstand und das große Naturboden-Paddock – die für sie abgetrennte Weide seht offen, das findet Lianna sehr nett und geht Gras knabbern. Sie zeigt uns keinerlei Aufregung oder Streß, die Eselchen werden zur Kenntnis genommen – auch die Herde – allerdings entlocken sie nur geringste Aufmerksamkeit. Sie wendet ihnen vielmehr ihr Hinterteil zu – ganz nach dem Motto „tschuldigung – ich bin gar nicht da“.

Ich bleibe bis Abends und gewinne den Eindruck alles richtig gemacht zu haben – Lianna scheint sich sehr wohl zu fühlen – sie ist viel in „ihrem Areal“ unterwegs, offenbar verschafft sie sich durch die Bewegung deutlich Erleichterung.
Bereits am Sonntag fällt uns auf, dass ihre Sehnen knapp über den Fesselgelenken wieder etwas deutlicher abgezeichnet sind, offenbar alleine durch die dauernde „Eigen-„ Bewegung“.

15.06.
Dr. M.P. bei Lianna, er läßt sich die komplette Vorgeschichte erzählen – ich versuche mich kurz zu fassen – seine Eindrücke (auch hier wieder was ich mir merken konnte, in meine Worte gefaßt): Lianna ist sehr krank, ihr tut alles weh. Es ist in seinen Augen sehr fraglich, ob ihr all unsere Behandlungen / Therapien noch helfen können.

Ich habe Lianna nun seit Ende 07 nicht mehr freiwillig Traben, geschweige denn Galoppieren sehen. Nur nach deutlicher Aufforderung trabte sie ein wenig mir zum Gefallen. Ihre Hinterbeine sind stark angelaufen und druckempfindlich, obwohl sie sich im Schritt langsam Vorn und Hinten zehenschleifend bewegt. Sie steht deutlich bärentatzig, vermeidet es die Trachten der Hinterhufe belasten zu müssen, was nach wenigen Schritten etwas besser wird.

Im Stehen entlastet sie wechselnd alle 1 – 2 Minuten, Links kann sie immer etwas länger stehen als Rechts.

So wie wir die Stute heute hier sehen, ist es kaum zu glauben, dass ich sie im letzten Jahr um diese Zeit regelmäßig in allen Gangarten, auch im Gelände geritten habe.

Ihr aktueller schlechter Zustand kommt mir vor, als hätte sie alle Beschwerden, die sie irgend wann einmal Einzeln gehabt hatte, nun auf einmal.

Bei seinem nächsten Besuch in 14 Tagen soll entschieden werden, ob Lianna weiter behandelt werden kann, oder ob aus seiner Sicht ein schmerzfreies Leben nicht mehr zu erreichen / erwarten ist.

Er entdeckt viele Störfelder die erst geöffnet / beseitigt werden müssen, bevor er die Laser-Therapie beginnen kann.
Galle- & Lebermeridian sind komplett gestaut, ein eventuell raumgreifendes oder knöchernes Geschehen im Becken-/ Gebärmutterbereich wird beim nächsten Mal im Rahmen einer rektalen Untersuchung abgeklärt. Die Fesselgelenke beidseits sind durchtrittig, bds bindegewebige Veränderungen um Stabilität zu erreichen/erhalten. Starke Verspannungen der gesamten Muskulatur, besonders der Hinterhand.

Die angesprochenen Akupunkturpunkte sind meist im Verlauf der Meridiane – Harmonisierung ist das Ziel. Hauptpunkt Galle, dadurch kein Fluß mehr in der Hinterhand.

Er mischt ihr Bachblüten und sie bekommt 2 x tägl. 2 verschiedene Solunate.

Kerstin ist bei diesem Termin dabei und erläutert auf Nachfragen ihre bisherigen Eindrücke und Behandlungsansätze. M.P. erachtet momentan die Matrix-Rhythmus-Therapie begleitend als äußerst sinnvoll – er empfiehlt dies in den nächsten 14 Tagen mehrmals durchzuführen.

Nach seiner Behandlung fällt uns auf, dass Lianna’s Muskulatur entspannter ist, die Bauchlinie senkt sich. Am Sonntag war ihr Kopf sehr schief (die rechte Nüster war erheblich höher als die Linke) – im Verlauf der Woche bis Donnerstag ist dies fast gerade geworden.

Lianna zeigt Lebensfreude – blubbert und wiehert „Besuch“ an; beschwert sich, wenn Claudia kein „Mitbringsel“ (Stück Brot mit Bachblüten) serviert; mosert kopfschleudernd „wird’s nicht bald“, wenn der Hafer zu lange auf sich warten lässt und wäre diesen Sonntag wie selbstverständlich hinter Cheeky-Pony Nachmittags den Durchgang zur Herde mitgegangen, schien aber nicht ernsthaft enttäuscht, dass sie das nicht durfte.

22.06.2008
Lianna und Djerid haben am Zaun zunehmend häufig freundlichen Kontakt. Wehement versucht Djerid mir durch Blubbern und leises Wiehern klar zu machen, dass ich meine Hände dazu gebrauchen soll, ihm die stromführende Litze zu öffnen.

Wir entscheiden, die Beiden nachts zusammen zu lassen. Tags soll Djerid bei der Herde sein, um seinen Rang nicht zu verlieren und um Lianna die Möglichkeit zu geben, immer Zugang zum Kraftfutter zu haben. Auch soll sie sich jederzeit in ihr dickes Strohbett legen können.

Die morgendliche Trennung finden Beide nicht gut. Es ist Lianna anzumerken das sie gern antraben würde, um auch noch schnell durch das Tor zu gelangen, aber sie trabt nicht an. Nach ein bis zwei Mal protestierendem Wiehern fügen sich beide in ihr Schicksal. Schon am Nachmittag beginnt Djerid damit, darauf aufmerksam zu machen, dass es bald wieder Zeit wird, ihn zu seiner Freundin zu lassen.

17.Juli 2008
Lianna ist nun schon seit zwei Tagen nicht mehr bei uns.

Die letzten drei Wochen hatte Lianna mit lebendigem Auge und kräftiger Stimme gegen ihre schwindenden Kräfte angekämpft.

Am späten Montag 7. Juli kamen Dr. J. & M.P. zu Lianna und rieten mir, Lianna schnellstmöglich zu erlösen. Ich hatte aber das sichere Gefühl, dass meine geliebte Stute trotz großer Schmerzen nicht bereit war zu sterben.

Gemeinsam mit den beiden Tierärzten und Claudia entschieden wir, eine Schmerztherapie als letzte Maßnahme zu versuchen.
Diese schlug erfreulicher Weise zunächst auch an.

Ich nahm Kontakt zur Tierkommunikatorin Karin Schwarzer auf. www.tierkommunikation.co

 

Sie bestätigte uns darin, dass der Gesundheitszustand der Stute sehr kritisch ist, die Stute aber noch leben möchte. Sie gab uns wertvolle Tipps, wie wir die schulmedizinische Schmerztherapie alternativ unterstützen könnten.

Dr. J & M.P. besuchten die Stute täglich, freuten sich mit mir über die kleinen Fortschrittchen, wiesen mich aber liebevoll darauf hin, dass ihr gesundheitlicher Zustand noch immer eine sofortige Erlösung der Stute rechtfertigen würde.

Die hohe Dosierung von Schmerzmitteln erlaubte mir einen hoffungsvollen Aufschub. Claudia und ich hatten den Glauben, dass die Schmerztherapie Lianna ermöglichen würde, Kräfte zu mobilisieren und gegen die Meinung Vieler doch wieder so weit zu gesunden, dass sie ein Leben als Rentnerin führen könnte.

Leider hat sich mein großer Wunsch nicht erfüllt.

Montag 14.07. nach einem Besuch der beiden TÄ hat Lianna aufgehört um ihr Leben zu kämpfen.

Wir trafen alle nötigen Vorbereitungen und Absprachen.

Wie vereinbart informierten uns J. & M.P. eine gute halbe Stunde vor ihrem Eintreffen mit dem TA Dr. R.N.

Wir nahmen Lianna mit auf die Weide und weil die Tür zur Box und Paddock von uns verschlossen wurde, suchte sie sich bei Sonnenschein und blauem Himmel ein schönes Plätzchen unter einem Baum mit Blick auf IHRE Weide um sich auszuruhen.

Unter Tränen verabschiedeten Claudia und ich uns mit ihren geliebten Bananen von Ihr. Ich versprach ihr, dass sie in ganz kurzer Zeit ihren geliebten Sohn Wasran, ihre Mama und Oma und auch Tanten wiedersehen würde, in der Lage sein würde, im gestrecktem Galopp und schwebendem Trab davon zu fliegen.

Und auch wir werden uns am Ende unserer Zeit auf der Erde im Himmel wieder sehen.

Trotz meiner großen Trauer im Herzen hatte ich ein gutes Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Lianna schien mich sogar trösten zu wollen.

Dr. R.N. hat Lianna unbeschreiblich sanft und gefühlvoll auf die andere Seite begleitet. Sie ist ohne das geringste Anzeichen von Angst oder Gegenwehr friedlich in unsern Armen eingeschlafen.

Die Sonne schien angenehm warm auf uns herab, die Vögel hatten ihr Gezwitscher nicht unterbrochen, neben der Trauer, dass Lianna nun nicht mehr da ist, freute sich mein Herz auf angenehme Weise, meine geliebte Stute fröhlich und gesund irgendwo im Himmel zu wissen.

Liebe Lianna,

ich danke Dir für jede Stunde, die ich mit Dir verbringen durfte.

Vor allem in den letzen Wochen Deines Lebens habe ich durch Deine Krankheit viele Menschen kennen gelernt, die ich ohne Dich nicht kennen gelernt hätte.

Keinen von Euch will ich an Erster oder Letzter Stelle nennen!

Ihr, die Ihr gemeint seid wisst, von wem ich schreibe.

Ihr seid alle wertvoll! Jeder und jede auf seine Weise!

Ich Danke Euch, das es Euch gibt!

A N D R E A

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Im März 2011 gab es für unsere Pferde die letzten Getreidefutterportionen.

Jocker, Lotti, Mary, und Voyou bekamen bis zu diesem Zeitpunkt ca. 400 g „Isländermüsli“ da es besonders gut für Huf und Fell angepriesen wird und für robuste Ponyrassen optimal geeignet sein soll.

Flower und Jamal bekamen je nach Anforderung noch 500 bis 1000g Hafer. Im Frühjahr und im Herbst fütterten wir den schlankeren Pferden je einen halben Sack BT-Hefe. Alle Pferde bekamen ca. 3 kg hochpreisigess Mineralfutter. Im Winter durften sich einige der Pferde hin und wieder eine kleine Menge gekochten Leinsamen oder auch mal einen Sack „Sinfonie“ o.ä. freuen.
Möhren und Äpfel gab es nur in homöopathischen Dosen.
Den Pferden stand immer ein Equiphos Mineralstein der Firma Timac zur Verfügung so wie ein Natursalzstein.

Die Pferde bekommen seit 2005 keine Impfungen und keine chemischen Wurmkuren, aber regelmäßig „wurmfeindliche“ Mittel auf Kräuterbasis. (Nur Djerid hat wegen seiner Ektoparasiten zur Prophylaxe 1 x jährlich im Dezember eine klassische WK mit großem Wirkungsspektrum erhalten.)

Wir fütterten bis Winter 2010/2011 ca. 8 – 10kg sehr trockene Heulage pro Pferd, überwiegend vom 1. Schnitt aus 3,5 cm Netzen und verteilten die Fütterung auf 3 Mahlzeiten. Ca 4 – 5 Stunden waren die Pferde mit einer Mahlzeit beschäftigt.

Im Winter 2011/2012 füttern wir nun erstmals seit Anfang 2000 wieder Heu! Ca. 7 – 9 kg pro Pferd. Keines unserer ehemaligen COB -Pferde hustet!
Jedes Pferd bekommt täglich 300 – 400g FutterNatur. Je nach Bedarf bekommen die Pferde zusätzlich auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasste Kräutermischungen.
Weiterhin stellen wir den Pferden einen Equiphos Mineralstein so wie einen Natursalzstein zur Verfügung.

Djerid ('85) hat schon seit 2007 Probleme im Winter Gewicht zu halten. Wann immer jemand sich am Stall aufhielt durfte er, abgetrennt vom Rest der Gruppe, Heu ohne Netz fressen. Trotzdem konnte man im Winter jede Rippe sehen und spätestens Mitte Dezember war das Pferd am gesamten Körper massiv von Haarlingen befallen. Übrigens blieben die Tierchen immer bei Djerid. Obwohl er mit dem Rest der Herde ausgiebig Fellpflege betrieb und seine „Kratzstellen“ an Bäumen und Mauern die gleichen sind wie die der anderen Pferde. Weder Chemiekeulen von innen noch von Außen halfen nachhaltig. Mit dem Fellwechsel verschwanden die unliebsamen Schmarotzer immer rückstandslos.

Seine Zähne sind zwar noch da, aber völlig glatt geschmirgelt. Er bekam bis zu 2 kg Senior Müsli plus 2kg gewalzten Hafer. Die Spatzen warteten förmlich darauf, seine Kothaufen zu plündern.

Djerid bekommt wie alle anderen Pferde täglich 300 – 400g FutterNatur.
Auf Anraten von Alexandra Kluxen ersetzten wir Müsli und Getreide durch Heucobs. In den Sommermonaten hat Djerid nur unregelmäßig Heucobs bekommen, aber in den Wintermonaten bieten wir ihm bei jeder Gelegenheit aufgeweichte Heucobs an. So „schafft“ er unter Umständen bis zu 4 kg (Trockenmasse) am Tag aber nur, wenn wir ein paar Maiscobs dazu mischen.

FutterNatur wurde von Djerid am Anfang nicht gern gefressen. Mindestens 4 Wochen lang mussten wir ihm „eine Hand voll“ Haferkörner unter seine angefeuchtete Portion FutterNatur mischen. Seitdem nimmt er das Futter gern, am liebsten leicht angefeuchtet, sortiert aber die Hagebutten aus.

Zum Ende der Weidesaison 2011 entgifteten wir alle Pferde mit Hilfe der Natur.

Mit dieser Lösung kann man nun erstmals seit mindeste 4 Jahren seine Rippen im Winter nicht sehen, er hat keine nennenswerten Schuppen und wir haben bis jetzt noch immer keinen Haarling gefunden!

Voyou mussten wir ca. 14 Tagen vom süßen Geschmack seines alten Futters entwöhnen. Auch er bekommt wie der Rest der Herde sein Futter leicht angefeuchtet und lässt die Hagebutten liegen, wenn sie nicht von seiner Besitzerin vor dem Servieren zerbröselt werden.
Voyou ist kein Ekzemer, aber ab ca 2005 hat er begonnen sich zunehmend schlimmer nach dem Winterfellwechseln, erst im Gesicht und später am gesamten Körper zu kratzen.

Im Gesicht hat er sich oft blutig gekratzt. Ich gehe davon aus, dass der Juckreitz am gesamtem Körper gleich war, dass es aber am Kopf am leichtesten war die Haut zu verletzen was dann im Winter von Voyou 2010/2011 So und so aussah. 12.2009 so

Mehrere TÄ versuchten über Blutuntersuchungen und Gewebeproben die Ursache zu finden. Erfolglos. Ebenso alternative Therapeuten und Manualtherapeuten, die den Stoffwechsel als Ursache sahen, aber auch keine Linderung erreichen konnten.

Cortison lehnte die Besitzerin strikt ab. Die Wunden selbst behandelten wir ausschließlich mit Bachblütentropfen, selten mit Bachblütencreme. Jede andere Creme veranlasste Voyou sich an behandelter Stelle postwendend noch intensiver zu kratzen.
So uns so sieht das Pony 12 Monate später aus.
Er schubbert sich noch ein wenig am Kopf, aber es ist kein Vergleich zum vergangenen Winter.

Jocker und Flower brauchten auch ca. 3 – 4 Wochen bis sie FutterNatur ohne Haferkörner gefressen haben. Auch sie sortieren manchmal die Hagebutten aus und bekommen das Futter leicht angefeuchtet.

Jocker ruiniert sich sein Mähnenlanghaar und die Stirnmähne im Sommer seit 4 -/5 Jahren sehr deutlich. Im Sommer 2011 konnte ich keine Verbesserung feststellen. Auch hat er noch sein trockenes, schuppiges Fell, glänzt aber wie eh und je wie eine Speckschwarte.

Zum ersten mal, seit ich mein Pferd kenne, produziert er zunehmend Pferdeäppel anstatt auseinanderfallende, feuchte Kotballen. Das Kotwasser-Problem hatten wir noch nie endgültig im Griff, es gab immer mal bessere Phasen, aber jetzt scheint in diesem Bereich endlich ein Verschwinden der Symptome möglich.

Jamal hat es geschafft das Futter über Monate anzumäkeln. Aber seine Besitzerin hat ihm standhaft nur dieses Futter angeboten. Einige Wochen hat sie Haferkörner darunter gemischt, da er aber trotzdem immer nur mit langen Zähnen mehr sortiert als gefressen hat, bekam er das Futter wochenlang angeboten und wieder weg genommen. Vielleicht brauchte er es einfach nicht?

Nach über 6 Monaten hat er plötzlich beschlossen das Futter zu fressen und jetzt nimmt er es sogar gern. Winter 2010/2011 war Jamals erster Winter bei uns und sein erster Winter im Offenstall.

Da brauchte er ab ca. 5°C eine Decke auch an windstillen, trocken - kalten Tagen.
In diesem Winter, der allerdings bis jetzt unnatürlich mild war und damit keinen guten Vergleich bietet hat er schätzungsweise das gleiche Gewicht. Ohne Getreide. Nur mit Heu und FutterNatur. Bei Regenwetter trägt er eine Decke. Wahrscheinlich würde er ohne Decke nicht frieren. Wenn er mal ungeplant nass wird ist das auf jeden Fall so. Aber unter dem Sattel wirkt es sich sehr deutlich positiv aus, wenn er keinen nasskalten Rücken bekommt.

Mary fehlt seit einigen Jahren ein Teil ihrer Mähnenhaare.
In einem Sommer vor ca 5 Jahren hatte sie sich alle Haare in Verbindung mit Symptomen eines Sommerekzemers abgescheuert und danach sind die Haare nicht wieder gekommen. Mit dem Umzug in unseren Stall 4/2010 von Box/Paddock mit Weidegang zu Offenstallhaltung sind die Symptome des Sommerekzems und „Sonnenbrand” auf unpigmentierten Teilen der Nüstern nicht mehr aufgetreten. Allerdings erhält die Stute bei uns streng regulierte Diät mit Hilfe eines Maulkorbs. Das Fell der Stute hat sich seit dem Umzug stetig verbessert. Welchen Anteil das Futter dabei hat können wir nicht sagen.

Lotti hat das Futter innerhalb weniger Tage lieben gelernt. Ihr scheinen besonders diee stoftwechselunterstützenden Kräuter sehr gut getan zu haben.
Sie läuft noch immer häufig fühlig und auch ihre Neigung zu Hufgeschwüren scheint noch nicht überwunden zu sein, obwohl das Pony schon seit 2005 ohne Eisen lebt und im Gelände ausnahmslos mit Hufschuhen unterwegs ist.
Sie hat aufgehört, Mähne und Schweif zu Schubbern. Ihre Besitzerin konnte den Schaden in der Vergangenheit meist in Grenzen halten, aber im letzen Sommer war eine Lanhaarfürsorge fast nicht nötig.

Dubis Kotwasserproblematik konnte FutterNatur nicht beseitigen.
Wir können nicht beurteilen warum das sehr auffällige Schwitzen nachgelassen hat. War es die Umstellung auf Barhuf? Der Umzug? Der Wechsel vom Westernsattel zum Dressursattel? Der Verzicht auf Getreide an sich? Die Entgiftungs-Kräuter? Der Stoffwechselhelfer?

Auch in Felix Leben hat ich im letzten Jahr zu viel verändert um sagen zu können was im Einzelnen zu welcher positiven Entwicklung geführt hat. Auch bei Felix haben wir die Hoffnung, dass das immer wieder auftretende Kotwasser noch verschwinden wird und die Zeit der Hufgeschwüre nun vorbei ist.

Bei Dubi und Felix würde es sich aus Studienzwecken anbieten die Fütterung wieder auf Getreide umzustellen, aber die Besitzer wollen in diesem Fall keinen Studie in diese Richtung durchführen. ;-)

Wir sind davon überzeugt, dass jedes unserer Pferde von der getreidefreien Fütterung enorm profitiert Wie hoch der Anteil des Erfolges FutterNatur zugeordnet werden kann wissen wir nicht, weil alle Pferdemenschen in meinem persönlichen Umfeld die Umstellung in Verbindung mit FutterNatur durchgeführt haben.

Zusätzlich haben die Besitzer mit denen ich im Erfahrungsaustausch stehe, die das Konzept bis heute verfolgen, auch die Empfehlungen von Alexandra Kluxen umgesetzt speziell auf die Bedürfnisse der einzelnen Pferde angepasste zusätzliche Kräuter zu füttern.

Seit Mitte September 2012 lassen wir uns von Ulrike Pompino von Balance4Animals beraten und lassen dort das weiterhin getreidefreie Futter individuell zusammen stellen.
Anlass war die Überlegung dass es nicht möglich sein kann, völlig unterschiedliche Pferde mit der selben Weide, dem selben Heu und gleichem Futter 100% zu versorgen.
Aus diesem Grund haben einige von uns ihren Pferden spezielle saisonale Kräuter gefüttert und/oder Problembezogene Kräuter wie z.B Magen, Haut oder Atemweg-Kräuter. Keiner von uns hat jedoch die vom Hersteller empfohlene Menge gefüttert, sondern höchstens 1/3 davon.
Das Balance4Animals-Team bietet eine Basis-Futterlösung ihrem Produkt KostBar.
Darauf aufbauend kann man dann individuell den Futtersack für's eigene Pferd variabel zusammenstellen.

Meinen Pferden hat diese individuelle Versorgung sichtlich gut getan. Weitere Infos hier.

24.10.2012

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