EIN Konzept gibt es nicht.

-Leider.

Hätte ich es gefunden, würde ich es für viel Geld verkaufen und mit dem Erlös finanzielle Unterstützung Bedürftiger betreiben. :o)

Die Seiten to do, not to do und Gesund sind ein Querschnitt aller Gedanken und Beobachtungen.

Das Konzept ist einer steten Entwicklung unterworfen.

Es gab eine Zeit, da dachte ich, die Gesundheit meiner Pferde „in den Griff“ zu bekommen, wenn ich die Infektionskrankheiten unter Kontrolle halten könnte.

Also stellte sich die Frage: „Was soll ich testen lassen wenn ich glaube, dass mein Pferd an einer Infektionskrankheit leidet.“

Ich persönlich würde die viralen und bakteriellen Infektionskrankheiten diagnostisch etwas in den Hintergrund stellen.
Zum einen, weil die flächendeckende Verteilung durch Impfungen gefördert wird, zum anderen weil sich das Immunsystem von  Mensch und Tier immer und überall mit Viren, Bakterien, Pilzen und Co. auseinander setzt.
Erst bei einer Überlastung des Immunsystems kommt es zu Symptomen, die dann die Diagnostik auf den Plan ruft.

Zu Beginn der alternativen Behandlung 2005 war ich zwar sehr froh, für Jockers mangelhaften Gesundheitszustand die Borreliose verantwortlich machen zu können. Frau R.S. hatte das gesamte Pferd im Blick und erzielte unangefochtene Behandlungserfolge. Sie wußte, dass die Schädigungen durch Impfungen und die Nebenwirkungen von Wurmkuren irgendwann das kräftigste Immunsystem zum Wanken bringt. Borrelien und Co. hatten besonders durch die Präventivmaßnahmen eine reelle Chance ihrem Wirt zu schaden.

Dass sich unsere Pferde im Laufe ihres Lebens mit Borreliose infizieren werden ist für mich eine Gesetzmäßigkeit, der nicht zu entrinnen ist, weil jede dritte Zecke infiziert ist und Stechfliegen diese Krankheit auch übertragen können.
http://www.power-for-life.com/borrelien.html( Überschrift
Diagnose, 5. Absatz )

Ob es bei den Pferden zu einer „Borreliose“ und zum Schub kommt, hängt von den äußeren Bedingungen ab. Nach meiner Überzeugung erhöhen Impfungen und Wurmkuren das Risiko das Immunsystem zu überfordern und so sämtlichen Krankheiten die Tür zu öffnen, nicht nur der Borreliose.

Vor der Behandlung der Pferde durch die THP Frau S. wurden meine Tiere und auch wir Menschen symptomorientiert behandelt.

Zu dieser Zeit wusste ich zwar, dass man z.B. gegen eine Grippe oder Herpesbläschen nicht mit AB vorgehen kann, aber die Angina wurde halt doch regelmäßig damit „gedeckelt“, die folgenden Magen- oder Darmbeschwerden dann auch wieder schulmedizinisch behandelt und der Hautpilz u.s.w. auch. Eine never ending story.

An meinen Pferden zeigte sich offensichtlich, dass die schulmedizinische  Betreuung uns nicht zum gewünschten Ziel = (subjektive) Gesundheit gebracht hat.
Irgendwie ist es bei uns Menschen ein wenig ähnlich, wenn man länger darüber nachdenkt.

Durch die homöopathische Betreuung unserer Pferde hat sich der Blickwinkel verändert. Die THP hielt auch die Symptome im Auge, aber sie behandelte ganzheitlich. 

Aktuell in 2009 bin ich noch immer ein bekennender Gegner von der in Deutschland betriebenen Impfpraxis, besonders der Pferde und Hunde.

Ich selbst habe keine chemische Wurmkur für meine Tiere mehr verwendet - würde sie aber gezielt in Anspruch nehmen, wenn ich mit Homöopathie mal nicht mehr den gewünschten Erfolg erzielen könnte. Ich halte ich den Schaden - den diese Mittel verursachen - grösser, als den zu erwartenden Nutzen.

Immer im Hinterkopf, dass es viele krankmachende Bakterien, Viren, Pilze, Gifte und Parasiten gibt, gilt es das ganze Tier oder Mensch aufmerksam mit seiner Vergangenheit zu sehen. Begebenheiten, die schon Jahre zurück liegen, stehen mit dem heutigen Erscheinungsbild in enger Verbindung.

Positive und negative Einflüsse prägen uns ein ganzes Leben lang.

Ein augenscheinlich gesunder Organismus ist in der Lage „Angreifer“ unbemerkt unter Kontrolle zu halte. Gibt es Probleme, meldet sich der Körper, in dem er mit „Systemausfällen“ reagiert.

Eine gängige Methode der Schulmedizin ist es beispielsweise, Symptomen mit einem Cortison, Schmerzmittel oder Antibiotikum/Penicillin zu begegnen. Oft greift diese Maßnahmen schon nach wenigen Stunden und der Patient fühlt sich rasch besser.

Leider raubt man dem komplexen System der körpereigenen Abwehr die Kräfte, beziehungsweise die Schmerzsignale werden ausgeschaltet, als würde eine Regierung mitten im Krieg befehlen, Soldaten von der umkämpften Landesgrenze abzuziehen.

Der Feind realisiert kurz darauf seine übermächtige Position und versucht noch größeren Schaden anzurichten. Das Schmerzsignal des Körpers wird lauter, um auf einen Schaden hinzuweisen.

Wird ein AB mit einem Cortison gemeinsam eingesetzt, beschleunigt man oft den durchschlagenden Erfolg. Der  Patient wirkt leitungsstärker und gesünder, aber die Immunabwehr liegt fast auf dem 0-Punkt und muss sich erst wieder neu bilden. Diese schwache Zeit ist eine sensible gefährliche Phase, in der der Körper fast schutzlos sämtlichen Angriffen ausgeliefert ist.

Nicht selten kommt es innerhalb der nächsten 2 Monate zu gleichen, verschlimmerten Symptomen oder ein neues Krankheitsbild offenbart sich. Im schlimmsten Fall entwickelt sich von Seiten des Organismus an dieser Stelle ein dauerhafter Systemausfall, dem der Kranke oder dessen Besitzer mit regelmäßigen Medikamentengaben begegnet. Ohne Medikamente zur Unterdrückung der Symptome geht es nicht mehr. Oft müssen im Laufe der Zeit immer „leistungsfähigere“ Mittel eingesetzt werden. Eine Medikamentenabhängigkeit bahnt sich an, mit allen negativen Konsequenzen, die die jeweiligen Medikamente mit sich bringen.

Symptome = Krankheit?
Die meisten Menschen setzen Symptome und Krankheit gleich.

Diese Betrachtung ist in meinen Augen nicht richtig.
Zieht zum Beispiel eine „Grippewelle“ über das Land, reagiert jeder Organismus unterschiedlich. Nicht jeder Mensch ist genau gleich krank, (gleiche Symptome), manche bleiben sogar symptomfrei.

Es stellt sich die Frage, ob gerade Pferde grundsätzlich defizitär auf die Welt kommen.

Sind Krankheitssymptome Fehler des Systems?

Oder sinnvolle Entscheidungen des Systems? Im Sinne einer Schadensbegrenzung?

In meiner Erinnerung kamen die Fohlen alle gesund und munter auf die Welt.

Genau wie „gesunde“ Babys mal Bauchweh haben und schreien, dürfen auch Fohlen mal durch Darmunpässlichkeiten oder Husten zeigen, dass sich ihr Organismus an die „neue Welt“ anpassen muss. 

Oft wird hier schon in den ersten Stunden medikamentös eingegriffen. Auch ist es gängig, sowohl die Mutter als auch das Fohlen in den ersten 3 Lebensmonaten prophylaktisch mehrmals zu entwurmen. Auch eine Impfung ist ein aggressiver Eingriff in das Immunsystem.

Siehe die Seiten Wurmkur und Impfen

Unabhängig von Impfungen und Wurmkuren muss sich jeder Organismus täglich mit weiteren 1000-den von Eindrücken und Einflüssen auseinander setzen, die das Leben so mit sich bringt.

Unsere Umwelt ist nicht steril. Umwelteinflüsse, Nahrungsangebote und Lebensumstände beeinflussen positiv und negativ.
Interieur und Exterieur spielen ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle. Meint: Es gibt „starke“, „schwache“, lebendige, phlegmatische Typen. (beliebig fortsetzbar)

Jeder Charakterzug trägt gleich viele „Vorteile“ wie „Nachteile“ mit sich. Je nach dem aus welchem Blickwinkel man die Dinge betrachtet.

Jeder Organismus hat eine festgelegte Lebensenergie. Jeder Organismus verwendet diese Energie seinen Möglichkeiten und Umständen entsprechend anders.

So ist es zu erklären, dass, wenn z.B. „die Grippewelle“ zuschlägt, nicht alle gleich viel Halsweh, Husten, Schnupfen, Fieber haben, sondern jeder entsprechend seiner Energiereserven anders auf „den Angriff“ reagiert. 

Legt man beispielsweise nur die Symptome vieler verschiedener Krankheiten nebeneinander, ist bald nicht mehr überschaubar, wer der Verursacher sein könnte.

TÄ sind bis auf wenige Ausnahmen mit diesem Ansatz offensichtlich überfordert. Zumindest hab ich an meinen Pferden die Erfahrung gemacht, dass jeder TA ein Symptom nach dem anderen abgearbeitet hat.

Ein Zusammenhang zwischen den Impfungen und dem Husten, der Koliken und der Wurmkur sind sehr unsachlich und zum Teil sogar unfreundlich als völlig unmöglich abgetan worden.

Durch die homöopathische Betreuung unserer Pferde lernte und lerne ich noch heute einen anderen Umgang mit Symptomen. Der Standpunkt ändert sich – der Blickwinkel weitet sich. Durch Frau S. habe ich Fieber als positives Zeichen einer aktiven Immunabwehr schätzen gelernt. Sie konnte uns sehr gut erklären, dass das Erzeugen von Fieber eine enorme Leistung des Organismus ist! Der Körper hat die Energie aufbringen können seine Körpertemperatur deutlich zu erhöhen! Eine positive Nachricht einer fantastischen Leistung des Körpers! Ein Meilenstein zum Sieg gegen jede Infektion.

Sie hat fast jedes unserer Pferde einmal durch einen Fieberschub begleitet, ohne dass wir fiebersenkende Maßnahmen ergriffen haben. Ein wichtiger Schritt in Richtung des Gesundheitsstatus, den unsere Pferde heute haben.

Unterdrückt man Fieber medikamentös, entwaffnet man dieses Immunsystem gewaltsam. Es mag in wenigen Ausnahmefällen richtig sein Fieber zu senken, aber so lange die Vitalfunktionen da sind, ist dieser Eingriff in meinen Augen sehr kontraproduktiv. Fieber ist eine effektive Maßnahme des Körpers sich gegen Krankheitserreger durchzusetzen. Dass als Begleiterscheinung Müdigkeit und /oder Appetitlosigkeit auftreten ist der Überlastungsschutz des Organismus der sagt: „Stopp wir machen nix außer den „Feind“ zu bekämpfen -weder Arbeit/Beruf noch Freizeitgestaltung mehr möglich, Verdauung und Hirnleistung zu anstrengend!“

Wird das Fieber nun künstlich gesenkt betrügen wir den Organismus und überfordern ihn. Manchmal ohne sofort ersichtliche Folgen. Aber es kann auch zu beliebigen organischen Schäden kommen, die erst nach Jahren sichtbar werden. Veränderungen am Herzmuskel zum Beispiel.

Wunder sind auch in der Homöopathie selten. Sie kann aus alten Pferden keine Jungen machen,  der Zahn der Zeit mit naturgemäßen Verschleißerscheinungen bleibt erhalten und es gibt auch irreversible Schädigungen. Aber Homöopathie kann dem Körper helfen sich selbst zu helfen. Der Versuch den gesamten Organismus zu stärken, ist für mich der einzige logische Weg, der dauerhaft funktionieren  kann.

Auch wenn wir Lianna im Sommer 08 über die Regenbogenbrücke begleitet haben, hat das nicht den Glauben an die alternativen Heilmethoden erschüttert. Lianna hatte kein Fieber entwickelt und hatte immer weniger Nahrung zu sich genommen. Sie hat trotz häufigster Globuligaben abgebaut, konnte ihre Reaktionslage kurzfristig mit weniger Globuligaben verbessern und konnte dann doch ihrem körperlichen Verfall nichts mehr entgegen setzen.

Da diese Überzeugung gewachsen ist, geformt durch  persönliche Erfahrungen, kann ich nur meine Sichtweise erklären und raten mit diesem Ansatz im Kopf zu spielen: Die Zusammenhänge und Abfolgen von „Krankheit“ und „Gesundheit”  reflektieren.
Die der Tiere und natürlich auch die eigene Gesundheit zu betrachten.

Wichtig wäre noch, neben den Akutbehandlungen, die präventiven Maßnahmen Impfen und Wurmkuren in die Überlegungen mit einzubeziehen. Auch ein Blick auf die Entwicklungen der Futtermittelindustrie und der Zusatzmittel, die in den letzten Jahren zunehmend auf den Markt gekommen sind, ist sehr interessant.

Durch Frau S. haben wir zunächst auf sämtliche Zusätze in Form von Futterergänzungen und Spezialfuttermischungen völlig verzichtet.
Seit einigen Monaten teste ich einige unserer Pferde energetisch selbst aus und habe festgestellt, dass ich die Pferde doch ab und zu mit dem einen oder anderen Futterzusatz unterstützen kann.  z.B. BT-Hefe im Fellwechsel, EM-Kuren, Kieselgur, einzelne Kräuter oder sonstiges.

Von den häufigen Globuligaben der Vergangenheit haben unserer Pferde offensichtlich sehr profitiert, das Ergebnis spricht für sich. Offenbar war der Zeitpunkt die Globuligaben zu reduzieren auch richtig, weil es den Pferden weiterhin sehr gut geht. Es ist zu keinen gesundheitlichen Einbrüchen gekommen, von der Laserakupunktur durch Herrn Dr. Markus Pickel haben Jocker, Flower, und Lena sehr profitiert. Grit Ostermann trägt mit Chiropraktik und Osteopathie wesentlich zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit bei.

Eine Hufbearbeiterin nach den Richtlinien von Jaime Jackson (AANHCP) hat uns die Tür geöffnet, ohne Eisen zurechtkommen zu können. Mit der Zeit habe ich begonnen die Hufe meiner Pferde selbst zu bearbeiten und mich damit von den Trimregeln von Jamie Jackson entfernt. Ein Beschlag kommt für mich und meiner Pferde nicht mehr in Frage. Ich bin überzeugt, dass Barhufpferde gesünder leben.

Jenny Kapretz, mit einer abgeschlossenen Hufpflegeausbildung nach BESW, unterstützt mich dabei, die Hufe meiner Pferde nach dem NHC Verständnis, ausgerichtet auf die Erklärungen von Pete Ramey, Majori Smith und Paige Pross, zu bearbeiten.

Durch Kurse bei Nicole Künzel finde ich wertvolle Unterstützung mein feines Reiten zu verbessern.
Den
Grundstein legten und legen die Kurse Alexandertechnik & Reiten mit Walter Tschaikowski.

Jenny Kapretz berät auch rund um das Thema Sättel und Zäumung.

aktualisiert 23.07.2012

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